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Einträge von padre

padre's weblog.

Dienstag, 5. Januar 2010

Plan B

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Wenn ich in den nächsten drei Jahren meine Zufriedenheit im Job nicht wiederfinden sollte, werde ich Plan B in Angriff nehmen. Dann bin ich unglaubliche fünfunddreißig Jahre alt. Also so irgendwo in der Hälfte angekommen.

Plan B hat was mit Mistgabel, Fleischwolf und Auswandern zu tun. Und mit Schweißflecken am Hemdrücken, goldener Abendsonne auf der Veranda. Und innerer Zufriedenheit.

Tags für diesen Artikel: abendsonne, arbeiten, auswandern, fünfunddreißig, glück, hemdrücken, job, plan b, schweißflecken, veranda, zufriedenheit
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Sonntag, 3. Januar 2010

Frohes neues Jahr und gute Vorsätze

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Hey, ich wünsche allen verwirrten Besucherinnen und Besuchern dieses eingeschneiten Weblogs ein frohes neues Jahr. Meine Vorsätze für 2010:

  • wieder regelmäßiger bloggen
  • abspecken und auf ein Mindestmaß an Fitness zurückfinden
  • mehr "think positive" und weniger Alltagsstress
  • einen SUV zulegen
  • im Lotto gewinnen
  • Weltfrieden

Wenn die letzten beiden Vorsätze nicht eintreffen, werde ich mich (vorerst) nicht umbringen.

Und wie geht's euch so?

Tags für diesen Artikel: abspecken, bloggen, diät, fitness, geländewagen, lotto, neujahr, padre, suv, vorsätze, weblog, weltfrieden
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Montag, 14. Dezember 2009

Krisenstimmung

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Werte Leserinnen und Leser. Der Padre existiert noch, er schreibt nur nicht in seinem Blog. Dabei hätte es so viel gegeben, worüber es sich zu schreiben lohnt. Es gab so viele unglaubliche Schlagzeilen und Ereignisse in den letzten Wochen und Monaten, dass kaum noch Antrieb da ist, darüber zu bloggen.

Tags für diesen Artikel: afghanistan, apple, bundeswehr, deutschland, gesellschaft, guttenberg, krieg, krise, politik, tanklaster, volk
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Donnerstag, 2. Juli 2009

Die böse Google-Falle

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Weil es so schön ist, hier mal ein amüsanter Zeitvertreib, den ich von Fefes Blog habe: Google aufrufen, als Suche "verräter partei" eingeben und auf den Button "Auf gut Glück!" klicken.

Tags für diesen Artikel: auf gut glück, fefe, google, partei, spd, verräter
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Mittwoch, 1. Juli 2009

One day in Frankfurt

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Eigentlich mag ich die Atmosphäre einer erwachenden Großstadt früh am Morgen. Wenn man neben Müllmännern Fachkräften für Abfallwirtschaft so ziemlich der Einzige auf der Straße ist.

Wenn man die Kraft der gläsernen Bürogebäude spürt und die Kioske am Gehweg ihre mit unzähligen Plakaten vollgeklebten Fensterläden aufstellen.

Allerdings erstickt diese romantische Atmosphäre bei mir immer, sobald mir die ersten Häuserwände die Urin-Fahnen der vergangenen Nacht in die Nase drücken.

So geschehen heute morgen auf dem Weg vom Parkhaus zur Frankfurter Börse. Mein Ziel: Der Online-Marketing-Tag 2009, veranstaltet von der IHK FFM. 

Auftakt-Vortrag von Dr. Torsten Schwarz zum Thema "Pflicht und Kür im Online-Marketing" war recht unterhaltsam und informativ. Auch, wenn vieles ohnehin bekannt ist, schadet es nie, neu inspiriert zu werden.

Herr Dr. Schwarz ist begeisterter Twitterer (DocS) und war von der ganzen Thematik spürbar durchsetzt und begeistert. Ich finde es angenehm, wenn jemand von seinem Beruf besessen ist und man spürt, dass da vorne tatsächlich jemand brennt.

Nachdem ich das folgende Expertengespräch übersprungen habe und heimlich ans frisch aufgebaute Buffet gewandert bin (hat was von als-Erster-Spuren-im-Neuschnee-machen), kam die erste Enttäuschung mit kurzer Verzögerung:

Ich stand mit vollgeladenem Teller an einem hübschen Stehtisch, als die Türen des Vortragsraumes aufgingen und die knapp dreihundert Teilnehmer einer hungrigen Wolke gleich zum Buffet strömten. Dummerweise war mein Stehtisch innerhalb von Sekunden genau in dieser Wolke gefangen.

Habt ihr schon einmal inmitten einer wartenden Menschenmenge versucht zu essen? Ganz viele Menschen Ellbogen an Ellbogen und mit deutlicher Unterschreitung der Distanzzone meiner Intimsphäre.

Ich hatte Mühe, mein Besteck kontrolliert zum Mund zu führen, weil ich ununterbrochen die Rempler der sich vorbei quetschenden Masse ausgleichen musste.

Da alle Umstehenden außerdem nichts besseres zu tun hatten, als mir auf den Teller zu schauen und meine Essbewegungen zu scannen, ließ ich die halb aufgegessenen Köstlichkeiten recht schnell stehen und zwängte mich frustriert ins Freie. Schade um den Lachs und die gegrillten Auberginen. Epic Fail.

Nach der Mittagspause lehrte mich Herr Frank Auth mit seinem Vortrag "Von den Großen lernen heißt siegen lernen - Das Geheimnis des Erfolgs von Social Media Kampagnen" das große Kotzen Grauen. 

Das Geheimnis des Erfolgs hat Herr Auth natürlich nicht gelüftet, sonst hätte er den anwesenden Teilnehmern - allesamt Mitarbeiter kleiner und mittelständischer Unternehmen - wohl verraten müssen, dass "erfolgreiche" virale Kampagnen nur deswegen erfolgreich sind, weil hinter den Vorhängen mit Monster-Budgets unzählige Agenturen und Spezialisten mit großem Aufwand tätig waren. 

Diesen Aufwand können sich KMUs in den seltensten Fällen leisten und erlauben, denn vor der Steigerung einer Marken Awareness stehen wohl sehr viel wichtigere Marketingziele auf der Pflicht-Liste.

So begnügte sich Herr Auth auch vollständig damit, verschiedene Youtube-Videos von Nike- oder Telekom-Kampagnen zu zeigen, danach irgendwelche bunten Diagramme über die Community-Entwicklung der Kampagne zu ergänzen und das mit ins Mikrophon genudelter Off-Moderation zu versehen:

"Du musst Web 2.0 sein und es lieben, jeder kann (und sollte) im Social-Web aktiv werden, seine Kunden sprechen lassen, sich von der klassischen Corporate Website verabschieden, Partizipation ist essentiell". Ganz, als ob Twitter und Facebook sozusagen der neue Wunderschlüssel für ein erfolgreiches eCommerce sind. 

Leider wurden alle diese Kampagnen auf dem englischen oder amerikanischen Markt gestartet und leider verzichtete Herr Auth auch konsequent auf irgend ein Lösungs-Beispiel für den deutschen KMU-Anwender: Weil es nämlich kaum eines gibt und die bekannten Kampagnen von den ganz großen Brands mit der entsprechenden Power durchgeführt werden.

Es funktioniert eben leider nicht so einfach, dass der Metzgermeister Karl-Heinz mit seiner Videokamera ein Video von seiner Katze dreht, wie sie die Mettwürste aus der Ablage frisst, das Video dann auf Youtube hochlädt und wenig später eine Community aus hunderttausenden begeisterten Followern hat, die gleich am nächsten Tag in seine Metzgerei rennen und Wurst kaufen.

Sicherlich hat virales Marketing auch seine Berechtigung für jegliche Unternehmensgrößen und Geschäftsmodelle. Aber dann bitte in einem solchen Vortrag auch mit Tipps und Ideen, wie genau so etwas auf die eigene Branche und im Kleinen umgesetzt werden kann.

Für mich blieb der Geschmack von buzzigem Agentur-Geschwätz, was man sich durchaus erlauben kann, wenn die Mehrheit der Vortragsteilnehmer schon freudig aufgeregt auf dem Stuhl herumrutscht, sobald jemand die Türen zur schillernden Welt von Twitter, Facebook und Social Web öffnet. 

Zum Glück waren die nächsten Vorträge wieder deutlich praxisnäher und haben unter Umständen für die Teilnehmer viel mehr gebracht als jedes Web2.0-Geschleuder: Gezeigt, dass Marketing im Internet schlicht und ergreifend Arbeit ist, dass es wichtige handwerkliche Regeln gibt und einem nichts geschenkt wird. Auch nicht von Youtube oder Twitter.

Als ich mich gerade durch die Rush Hour zurück ins Büro quäle, keimt in mir der Gedanke, eine Agentur für integrierte Kommunikation aufzumachen. Man muss eigentlich nur hemmungslos sülzen können und braucht ein paar Web-Vokabeln, die ein unerfahrenes Gegenüber schnell beeindrucken.

Und dann kann man sich teure Anzüge leisten und auf IHK-Veranstaltungen Vorträge halten. Und an dieser Stelle habe ich die Idee mit der Agentur auch schon wieder begraben.

Beiträge zur Veranstaltung auf Twitter: #omt09

Tags für diesen Artikel: apple, börse, dr. torsten schwarz, facebook, frank auth, frankfurt, ihk, omt09, online-marketing-tag 2009, seminar, twitter, urin, veranstaltung, vortrag, web 2.0, youtube
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Freitag, 26. Juni 2009

Zensursula in der Analyse

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Ich glaube, ich werde politisch aktiv. Irgendwann reicht es nicht mehr, sich nur (mehr oder weniger) still seine Meinung zu bilden.
Tags für diesen Artikel: fefe, gesellschaft, internet, kinderpornosperre, politik, von der leyen, zensur, zensursula
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Freitag, 26. Juni 2009

Michael Jackson ist gestorben

Geschrieben von padre in Boulevard am Morgen
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Eine wahnsinnig erfolgreiche und mindestens genauso tragische Figur der Musikgeschichte ist gestorben. Padre legt eine Gedenkminute für Michael Jackson ein.
Tags für diesen Artikel: figur, gedenkminute, gestorben, jackson, michael jackson, musikgeschichte, tot
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Montag, 15. Juni 2009

Die Rückkehr vom schwarzen Kontinent

Geschrieben von padre in Boulevard am Morgen
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So, Freunde des virtuellen Wortes, der Padre ist wohlbehalten aus Südafrika zurück und an ihm ist noch alles dran inkl. ein paar Kilos Mehrwert durch maßlos im Überfluss gegessene Steaks.

Ich versuche eine ganz kurze Review des ersten Tages, da ich mich in zwei Stunden wieder im Flugzeug nach Barcelona befinde (beruflich, eine Messe).

Im Backpackers in Johannesburg haben wir Niclas kennengelernt, einen wahrscheinlich geisteskranken Australier, der bei Wicked Campers als Guide arbeitet und gerade von einer Tour aus Mozambique kam.

Niclas, ich nenne ihn Jack (das passt besser zu seinem Naturell), hat uns dann nachts mit voll aufgedrehter Lautstärke (The Killers) und abartiger Geschwindigkeit quer durch die "... most dangerous places in Jo'burg ..." gefahren. Natürlich, nachdem er vorher schon 4 bis 6 Bier getrunken hatte. Deswegen ist seine Karre geradezu um die Kurven gerutscht, so flüssig lief alles.

Ziel war Melville, einem der Vergnügungsviertel mit Restaurants, Kneipen, Bars und allerlei Nightlife. Und zugegeben, Jack hatte mit allem Recht: Melville ist einfach nur großes Kino, man fühlt sich die ganze Zeit wie in einem Filmmix aus Menace 2 Society und Party Animals. 

Wir haben verschiedene Afrikaaner (weiß) kennengelernt, an deren Namen ich mich nicht mehr erinnere. Aber mir ist in Erinnerung geblieben, dass sie Schwarze an sich ganz ok finden, zumal sie selbst auch welche als Haushaltshilfen beschäftigen.

Schwarze haben wir nicht kennengelernt, wobei das aber eher an unserer Schüchternheit gelegen hat. Es ist ein ganz kleines bisschen seltsam, eine kleine Minderheit in einer großen gefährlichen Stadt zu sein. Daher galt die Devise: Zuschauen und Klappe halten. Und Bier trinken. Das haben wir auch getan.

Irgendwann sind wir dann mit Heinz, dem ca. 45-jährigen Ghandi-artigen Aussteiger aus der Schweiz, der unser Backpackers betrieben hat (und hoffentlich immer noch betreibt), zurückgefahren, da Jack bereits sterngranatenvoll war und mit einer wildfremden blonden Afrikaanerin Zungenküsse ausgetauscht hat.

Die Nacht war recht gut und sozusagen der letzte Halt vor einer eindrucksvollen Reise auf unbefestigten Wegen in das nordwestliche Herz von Südafrika. 

Demnächst dazu mehr.


Tags für diesen Artikel: afrikaaner, bier, heinz, jack, johannesburg, krüger nationalpark, melville, niclas, reise, schweizer, südafrika, wicked campers
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Samstag, 6. Juni 2009

Lebenszeichen aus Johannesburg

Geschrieben von padre in Boulevard am Morgen
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Der Padre ist jetzt nach dem Flug ueber Dubai inkl. Schreikind im Flugzeug in Johannesburg gelandet und sitzt gerade mit einem Castle Lager Bier im Ghandi backpackers. Erster Eindruck: Sehr geil alles! Hier gibt es das erste Foto. Morgen geht es mit dem 4x4 in Richtung Kruger National Park. Bis demnaechst.
Tags für diesen Artikel: bier, flug, johannesburg, krüger nationalpark, padre, reisen
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Mittwoch, 3. Juni 2009

Wahrheit oder Pflicht

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Wenn man dieses Buch durchliest, möchte man am liebsten ganz weit weg auswandern. Vielleicht nur nicht mit einem Air France Airbus nach Brasilien ...
Tags für diesen Artikel: air france, airbus, apple, brasilien, medien, politik, vergessen, verheimlicht, vertuscht, zeitung
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Kommentare
Clay zu Tristar RK-6103 Reiskocher weiß 300 Watt
Mi, 19.01.2011 16:36
super danke! Auch wenn du die anleitung noch hättest würdest du nicht schl [...]


Felix zu Ich brauche noch etwas Zeit
So, 29.08.2010 23:25
Zeit... was ist das schon... f rüher stand man um 5 auch, ack erte auf dem F [...]


stek zu Tristar RK-6103 Reiskocher weiß 300 Watt
So, 29.08.2010 11:23
du weißt gar nicht wieviel gut es du mit deinem beitrag leist est. hallejuja. (:


Padre zu Padre hat den Sinn des Lebens gefunden
Mo, 17.05.2010 14:00
andere bezahlen viel geld für diesen zustand. :-)


Felix zu Padre hat den Sinn des Lebens gefunden
Mo, 17.05.2010 10:29
Das Persistieren „bewusstseins erweiterter“ Zustände wird aus medizinischer [...]


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