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Politik oder was

padre's weblog.

Dienstag, 26. Januar 2010

Schutzgeld gegen den Terror

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Ich wollte ja wirklich nicht die ganze Zeit so bierernst und populistisch politisch bloggen. Aber die Meldung ist einfach so aaaarrrgggg, ich brauche ein Ventil:

Deutschland will sich auch an dem seit dem Wochenende hitzig diskutierten Aussteigerprogramm für Taliban beteiligen. Das Programm soll von der afghanischen Regierung durchgeführt werden und reuigen Taliban eine Ausstiegschance bieten, konkret sollen ihnen Jobs, Ausbildung und finanzielle Hilfen angeboten werden. Voraussetzung ist, dass die Taliban der Gewalt und dem Terror abschwören, alle Kontakte zu al Qaida abbrechen und die afghanische Verfassung anerkennen. Außenminister Westerwelle hatte bereits für dieses Programm geworben. 
(Quelle: Spiegel Online)

Ich stelle fest: Deutschland (was in diesem Fall nicht anderes bedeutet als "Steuerzahler") ist mit seiner Afghanistan-Mission bereits so heftig in den Arsch Allerwertesten gekniffen, dass wir ab sofort Terroristen mit Geld und Jobs (am besten gleich mit Jobs in afghanischen Schaltzentralen, damit es noch effektiver wird) honorieren, damit die bösen Jungs aufhören mit den bösen Sachen.

Ich fasse zusammen: Da ist also jemand, der mich auf dem Schulhof Pause für Pause vertrimmt, mich schikaniert. Damit er aufhört, kaufe ich ihm Schokolade, mache seine Hausaufgaben und trage seinen Rucksack. Und das mache ich so lange bis ich kein Geld mehr für Schokolade habe oder ich hoffe, dass er irgendwann von selbst aufhört.

Das ist eine starke internationale Geste im Kampf gegen den Terrorismus. Aber würde es nicht reichen, wenn wir die 50 Millionen Euro in einem Sack auf einen Marktplatz in Kabul stellen und das war's? 

Mal angenommen, es wäre nicht total lächerlich, einem Taliban-Kämpfer, der Sprengsätze zwischen seinen eigenen Landsleuten zündet, Frauen mit brutalster Gewalt unterdrückt, Menschenverachtend und zynisch handelt. Es wäre nicht lächerlich, so einem mittelalterlichen Krieger Geld zu geben und dann zu glauben, dass er zapp-zerapp ein glänzendes Mitglied der Gesellschaft nach westlichem Vorbild wird.

Mal angenommen, die afghanische Bevölkerung wäre nicht bitterarm und könnte es verstehen, wenn man als Terrorist mit Geld, Job und Vorgarten belohnt wird, während man selbst nach 30 Jahren Krieg und Taliban-Terror weiterhin in der Gosse bleibt. Möglicherweise wird es dann erst recht zur lukrativen Überlegung, zunächst Taliban zu werden, um dann endlich ein besseres Leben mit Euro führen zu können.

Mal angenommen, ein Aussteiger-Programm für Taliban-Kämpfer würde nicht sofort im korrupten afghanischen Staatssytem dazu führen, dass es plötzlich ganz viele "reumütige" Taliban-Kämpfer gibt, die zufällig alle Freunde vom Verwalter der Geldmittel sind. Oder dass scheinbar reumütige Talibankämpfer mit ihrem Begrüßungsgeld neue Waffen einkaufen und sich beim Lagerfeuer über die deutsche Naivität kaputt lachen.

Mal angenommen, dass Aghanistan irgendwie fast so wie Deutschland ist und dass man dort Aussteiger-Programme mit Sozialarbeitern und eigenen Taliban-Zentren mit Kicker-Automaten und Puzzle-Spielen etablieren kann. Dass es in Afghanistan nicht ganz anders wäre.

Das alles mal angenommen.

Dann wär's voll gut.

Edit: Neuer guter Beitrag vom Spiegel zum Thema Aussteigerprogramm für Talibans!

Tags für diesen Artikel: afghanistan, aussteiger, aussteigerprogramm, bundeswehr, kabul, krieg, soldaten, sprengsatz, steuerzahler, taliban, terror, unterdrückung, westerwelle
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Freitag, 15. Januar 2010

Sozialer Abstieg

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Ich sehe mich selbst eigentlich nicht als reaktionär-konservativ. Allerdings scheint unsere politische und gesellschaftliche Kultur seit einigen Jahren so krass nach links zu rutschen, dass ich mich plötzlich im schwarzen Flügel wiederfinde.

Und nur noch hilflos den Kopf schütteln kann über so viel politisches, historisches und gesellschaftliches Unvermögen: http://www.stern.de/politik/deutschland/schulreform-ist-beschlossen-berlin-schafft-die-hauptschule-ab-1535761.html.

Wann wurde der Hauptschüler schlecht?

Der vermeintliche Makel am Wort "Hauptschüler", den die Linken damit aus der Welt schaffen wollen, wurde in den 68ern durch die Linken aufgebaut. Bis dahin war ein Hauptschüler und späterer Handwerker ein geachtetes und geschätztes Mitglied der Gesellschaft.

Erst mit den Linken wurde der "Pöbel" von den "Intellektuellen" so strukturverändernd abgegrenzt und ausgegrenzt, dass plötzlich alle Abitur haben müssen, um ernst genommen zu werden und eine "Chance" zu haben.

Perfide daran ist allerdings, dass in Deutschland nun nicht alle Bildungsbürger mit akademischem Titel sind. Sondern eher das Gegenteil passiert ist: Wir verdummen!

Das gefühlte "Recht auf Abitur"

Schüler haben in der gymnasialen Oberstufe Probleme mit Groß- und Kleinschreibung oder bekommen das große Kotzen, wenn dann doch mal ein Buch gelesen werden soll. Diese Entwicklung ist im Gymnasium weder angebracht, noch sollten solche Schüler ein gefühltes "Recht" auf Abitur haben.

Einfacher geht's nicht: Niveau absenken!

Ich versuche es mal mit einem Vergleich: Stellen wir uns vor, Deutschland hätte eine Nationalmannschaft für irgendeinen Sport. Mit dieser Nationalmannschaft tritt Deutschland bei Weltmeisterschaften an. In der Nationalmannschaft sollen nur die Besten trainieren.

Aus irgendeinem Grund (aber ja, den gibt es) wird es aber immer schwieriger, Nachwuchs zu finden. Die geplante Kaderstärke von 20 Sportlern kann bald nicht mehr erreicht werden, weil es einfach zu wenig Nachwuchssportler gibt, die bei dem geforderten Leistungsniveau der Nationalmannschaft mithalten können.

Was wäre die Konsequenz? Nun, ich nehme an, man sollte verstärkt in die Motivation und in das Training der ganz kleinen Sportler investieren. Um wieder mehr Nachwuchssportler zu haben, die das Leistungsniveau der Nationalmannschaft erfüllen.

Aber nein. Es geht auch einfacher: Wir setzen einfach das Leistungsniveau der Nationalmannschaft immer weiter herunter, bis wir endlich wieder 20 Sportler haben, die bei der Weltmeisterschaft antreten können. Dumm nur, dass wir nichts mehr gewinnen. Weil diese 20 Sportler ja eigentlich gar nicht geeignet sind.

Individuelle Mehrleistung = negativ für die Gleichheit

Der konsequente Schritt in die falsche Richtung heißt daher: Hauptschulen abschaffen, mit Real- und Gesamtschule eine Einheitsschule machen. Intelligente und Lernwillige neben Dummen (das allein ist nicht schlimm) und Verweigerern. Auf welchem Niveau werden am Schluss die rauskommen, die einfach mehr Talent und Potential mitbringen?

Warum muss der Talentierte, der Leistungsbereite ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Untalentierten, Unwilligen haben? Warum müssen wir unseren Nachwuchs auf das unterste Niveau abstufen, damit sich alle (?) gut fühlen?

Warum bauen wir nicht wieder eine Hauptschule, die stolze Absolventen für ein gleichwertiges Leben in der Gesellschaft schafft?

Aber der Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass das Gleichmachen, das Absenken von Bildungsniveau ein sehr beliebtes Instrument von totalitären Strukturen ist.

Der soziale Abstieg

Meine werten Leserinnen und Leser. Das, was hier gerade passiert, ist keine Bildungsreform. Das ist der Versuch, eine Gesellschaft weiter massiv zu verändern.

Gleich zu machen, mürbe zu machen. Einheitsbrei, tumbe Masse. Perfektes Ausgangsmaterial für die nächste Diktatur. Überspitzt gesagt.

Wenn man über seinen Lebensweg nicht mehr durch eigene Leistung bestimmen kann, sondern am Ende ein Losverfahren entscheidet, ob man auf das Gymnasium kommt.

Dann ist doch Nacht Mattes.

Edit: Hier übrigens noch ein lesenswerter Beitrag von Prof. Norbert Walter zum Thema "Wie haben die 68er die deutsche Bildungslandschaft beeinflusst?" (PDF).

Tags für diesen Artikel: berlin, bildungsniveau, diktatur, frustriert, gesellschaft, hauptschule, hilflos, konservativ, linke, politik, schulreform, sozialer abstieg
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Montag, 14. Dezember 2009

Krisenstimmung

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Werte Leserinnen und Leser. Der Padre existiert noch, er schreibt nur nicht in seinem Blog. Dabei hätte es so viel gegeben, worüber es sich zu schreiben lohnt. Es gab so viele unglaubliche Schlagzeilen und Ereignisse in den letzten Wochen und Monaten, dass kaum noch Antrieb da ist, darüber zu bloggen.

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Donnerstag, 2. Juli 2009

Die böse Google-Falle

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Weil es so schön ist, hier mal ein amüsanter Zeitvertreib, den ich von Fefes Blog habe: Google aufrufen, als Suche "verräter partei" eingeben und auf den Button "Auf gut Glück!" klicken.

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Freitag, 26. Juni 2009

Zensursula in der Analyse

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Ich glaube, ich werde politisch aktiv. Irgendwann reicht es nicht mehr, sich nur (mehr oder weniger) still seine Meinung zu bilden.
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Mittwoch, 3. Juni 2009

Wahrheit oder Pflicht

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Wenn man dieses Buch durchliest, möchte man am liebsten ganz weit weg auswandern. Vielleicht nur nicht mit einem Air France Airbus nach Brasilien ...
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Montag, 11. Mai 2009

Wir gehen zur Europawahl

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Am 7. Juni ist Europawahl. Wenn ihr keine Partei wählen wollt, die gut zu euren Schuhen passt, schaut euch mal den EU Wahl-O-Mat an. 
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Freitag, 24. April 2009

Die Leute

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Die Leute da unten. Es ist wahrlich keine Freude, eine Frau Schwan dabei zu beobachten, wie sich eine Präsidentschaftskandidatin auf ganz hässliche Art demontiert. Und dabei womöglich eine vorhandene Krise erheblich verschlimmert.

Wenn Frau Schwan davon spricht, dass die Menschen bald so wütend werden könnten und die Stimmung explodiert, dann tut sie das als jemand der außerhalb der Gefahrenzone steht und über die Leute da unten spricht.

An wen richtet sie das Appell von Frau Schwan, wenn nicht auch an sich selbst? Wie werden solche ungefilterten Aussagen von der breiten Bevölkerung wahrgenommen? Hat Frau Schwan bereits ein Wundermittel gegen die Wirtschaftskrise entdeckt?

Nein. Frau Schwan befindet sich im Wahlkampf, zusammen mit allen Parteien. Aber ich hatte bislang immer irgendwie den Eindruck, dass Bundespräsidenten beziehungsweise Kandidaten genug Weisheit besitzen, um nicht grobschlächtige Fehler zu machen. Nun weiß ich das besser.

Es macht mich wütend, wenn Frau Schwan ihre Aussagen auch noch verteidigt mit den Worten "Wir müssen verhindern, dass die von vielen empfundene Enttäuschung zu einer explosiven Stimmung führen könnte". 

Als würden genau diese Menschen, die sie meint, ihre Aussagen nicht in den Medien mitbekommen. Als spräche Frau Schwan zu einem kleinen Kreis wissender Elite-Journalisten, die das dann erstmal mit ihr im Stillen ausdiskutieren. 

Nein, Frau Schwan. Wenn ich nicht möchte, dass eine bestimmte Sache eintritt (z.B. eine explosive Stimmung in der Bevölkerung), dann lege ich nicht genau diese Option als unausweichliche Konsequenz auf das Tablett. 

Es wäre vergleichbar, wenn eine Mutter zum Vater sagt: "Unser Kind wird vielleicht so sehr enttäuscht sein, weil du momentan weniger Geld zur Verfügung hast und wir uns deswegen leider diesen Sommer keinen Urlaub leisten können - so enttäuscht, dass es wahrscheinlich erst unser Auto zerkratzt und danach mit einem Stein alle Scheiben unserer Wohnung einwirft".

Und das Kind steht daneben und weiß jetzt, wie es Papa vermeintlich zum Sommerurlaub zwingen könnte. Aber es gibt in diesem Jahr keinen Sommerurlaub. Auch nicht, wenn man das Auto zerkratzt oder Scheiben einwirft.

Die Stammtischler werden jetzt wissen, was zu tun ist. Und Oskar mit den Linken natürlich auch. Und es würde mich nicht wundern, wenn sich auch bald noch ein paar Rechte der schönen Steilvorlage annehmen.

Eine Krise ist eine Chance! DAS sollten Sie zu den Leuten sagen, Frau Schwan.

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Montag, 22. Dezember 2008

Politischer Montag mit Weihnachtskeksen

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Es ist kurz vor Weihnachten, meine werten Leserinnen und Leser. Das bedeutet für Padre: Ein paar Tage Urlaub, in denen das Herzinfarktrisiko und die Fettleibigkeit überproportional ansteigen. Doch der Bluthochdruck wird auch noch durch andere Dinge hochgetrieben.

Papa Münte öffnet dem rot-roten Bündnis auf Länderebene wohlwollend und offiziell die Tore. Und bekommt dabei irgendwie von allen Genossen stillen Applaus. Die Yps-Nummer in Hessen war wohl am Ende eine Doppel-Farce.

Sicher, in den verschiedenen neuen Bundesländern stehen Wahlen an. Das dortige Bündnis mit der Linken hält die SPD an der Macht. Aber was bedeutet Rot-Rot im Detail?

Die gebeutelten Menschen versprechen sich von der Linken eine Verbesserung ihrer Lebensumstände. Soziale Gerechtigkeit ist das Schlagwort und das kommt zumeist in den schwachen Bundesländern sehr gut an. Und wenn man dann halt mal ein paar Fabriken enteignen muss, wie das so mancher Linke als Lösung sieht, dann dient das eben dem Wohl des Volkes.

Aber: Was passiert, wenn die Bürger merken, dass die Linke keine Verbesserung bringt? Wird man vielleicht doch anfangen, aus Enttäuschung und politischem Unvermögen komplett nach Rechts zu schwenken? Wäre ja nicht das erste Mal in unserer Geschichte. Frei nach dem Motto: Wenn links nicht mehr hilft, dann tut es rechtsradikal. Harte Zeiten erfordern harte Führer, oder?

Liebe SPD, Politik muss Antworten geben, die funktionieren. Wenn sie das nicht tut, hilft auch nicht der Schwenk zu extremen Parteien. Das sollte eine Volkspartei eigentlich wissen. Und ich sage euch was: Diese Strategie wird ganz kräftig in die Hose gehen.

Dabei ganz unter uns: Die SPD bräuchte noch nicht mal die Linke, um sich mit einem Hauch von Ostblock zu umgeben. Wenn ein Herr Schäfer-Gümbel lauthals in die Presse schreit, dass es Zwangsanleihen für die Reichen geben sollte - dann kann ich nur noch fassungslos den Kopf schütteln.

Nun ja, jetzt ist erst einmal Weihnachten, nicht wahr? Deswegen gibt es jetzt für jeden Leser einen Weihnachtskeks.






Tags für diesen Artikel: apple, landesebene, linke, npd, politik, schäfer-gümbel, soziale gerechtigkeit, spd, wahlkampf, weihnachtskeks
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Dienstag, 16. September 2008

Ich sage NEIN ZU OSKAR

Geschrieben von padre in Politik oder was
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Aufgepasst: Eine Mitmach-Aktion von Padre!

Kein anderer Politiker hat mir in den letzten Jahren derart Unbehagen in mein tolerantes Hirn getrieben. Wenn soviel populistische Energie und egomanischer Machthunger zusammentreffen, sträuben sich bei mir die Nackenhaare: Say hello to Oskar.

Dabei muss man sich nur die politische Karriere des studierten Physikers mit dem kleinen roten Wut-Köpfchen anschauen, um zu erkennen, welcher Natur der Mann ist. Wo ich für gewöhnlich mit den Schultern zucke und davon ausgehe, dass sich das Problem von allein löst, bekomme ich bei Oskar das Gefühl, dass man dabei nicht nur zuschauen darf.

Ich habe mir vorgenommen, die Medienlandschaft nach Oskar-Artikeln zu durchforsten und sie in diesem Beitrag zu verlinken. Ich will die grotesken Widersprüche des kleinen wütenden Mannes aus dem Saarland dokumentieren.

Nein, ich habe nichts gegen eine bunte politische Landschaft, denn sie ist es, die die Demokratie ermöglicht und weiterbringt. Auch schaffen Randparteien immer wieder Impulse, die so oder so zu einem Wandel führen.

Ich habe aber etwas gegen politische Brandstifter, die im sozialen Mäntelchen daherkommen und die Unwissenheit und Unsicherheit der tumben Masse für eigene Zwecke ausnutzen. Die die notorisch Unzufriedenen und Möchtegern-Opfer dieses Landes unter einer Wut-Flagge vereinen. Die "den anderen" für alles die Schuld geben ohne eigene Lösungen zu haben. Es geht um das Kaputtmachen. Nicht um das Aufbauen und Verbessern. Denn Oskar hat gar keine Antworten auf all die berechtigten Fragen, die auch er zuweilen stellt.

Ich sage NEIN ZU OSKAR. Und für alle Blogger, die gemeinsam ein kleines demokratisches Zeichen gegen Oskar setzen wollen, gibt es hier den offiziellen NEIN ZU OSKAR Button zum Einbau auf deinem Weblog. Außerdem freue ich mich über Hinweise zu guten Artikeln oder verlinke thematisch passende Blogbeiträge.

Interessante Artikel zu O.S.K.A.R.:

  • Oskar Lafontaine - Die Wut-Maschine (Der Westen, 16.09.2008)
  • Oskar Lafontaine: Vollblutpolitiker und versierter Demagoge (Borkener Zeitung, 14.09.2008)
  • Wie Lafontaine sich selbst umdeutet (Spiegel Online, 04.09.2008)
  • Lafontaine - die linke Verantwortungslosigkeit (Welt Online, 31.08.2008)
  • Lafontaine und der Chic des Guerilleros (Spiegel Online, 31.08.2008)
  • Es war einmal ein Land (FAZ.net, 17.08.2008)
  • Zeitreisender Lafontaine (sueddeutsche.de, 14.08.2008)
  • Alpha und Omega (sueddeutsche.de, 10.08.2008)
  • Lafontaine ist ein Demagoge (Saarbrücker Zeitung, 08.08.2008)
  • Star mit Schrammen (sueddeutsche.de, 24.05.2008)
  • Marx ins Parteiprogramm (sueddeutsche.de, 13.04.2008)
  • Saarländer kreischen für Oskar Lafontaine (Welt Online, 08.02.2008)
  • Populismus pur von Oskar Lafontaine (Welt Online, 07.07.2007)

Blog-Einträge zum Thema:

  • Lafontaines Rückübereignungen (Misanthrop, 16.09.2008)
  • Oskar Lafontaine = Adolf Hitler? (Roman Möller Blog, 15.09.2008)
  • Jetzt dreht Lafontaine durch (StoiBär, 15.09.2008)
  • Lafontaine: Soziale Marktwirtschaft verfassungswidrig (stoppt-die-linke.de, 28.06.2007)
  • Lafontaine nennt Amerikaner Terroristen? Geisteszustand unklar. (germanblogs.de, 21.03.2006)

Mach mit! Der Button-Code zum Einbauen:

<a href="http://www.blogism.de/archives/251-Ich-sage-NEIN-ZU-OSKAR.html" target="_blank"><img src="http://www.blogism.de/uploads/neinzu-oskar.png" width="80" height="15" border="0" alt="Ich sage NEIN ZU OSKAR" /></a>


Bild-Quelle (ganz oben): Welt Online

Letztes Update: 22.09.2008

Tags für diesen Artikel: apple, demagoge, die linke, kampagne, lafontaine, nein zu oskar, oskar, oskar lafontaine, politik, populistisch
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Schutzgeld gegen den Terror
Dienstag, Januar 26 2010

Quälender Sermon
Dienstag, Januar 19 2010

Sozialer Abstieg
Freitag, Januar 15 2010

Plan B
Dienstag, Januar 5 2010

Frohes neues Jahr und gute Vorsätze
Sonntag, Januar 3 2010

Krisenstimmung
Montag, Dezember 14 2009

Die böse Google-Falle
Donnerstag, Juli 2 2009

One day in Frankfurt
Mittwoch, Juli 1 2009

Zensursula in der Analyse
Freitag, Juni 26 2009

Kommentare
Gariguli zu Sozialer Abstieg
Fr, 15.01.2010 17:56
Hier wird einmal mehr gezeigt, dass in der Politik das Geist ige häufig zu [...]


madame murkel zu Frohes neues Jahr und gute Vorsätze
Fr, 15.01.2010 10:52
Hach. Ich Sie auch. Echt jetzt . Und Sie dürfen mich auch auf ewig "murkel" [...]


Padre zu Sozialer Abstieg
Fr, 15.01.2010 10:47
Wenn noch jemand da ist, der w as zu lachen hat. =)


Padre zu Plan B
Fr, 15.01.2010 10:46
doch, aber ich bin dann der, b ei dem alle sagen: na toll, so wie der das m [...]


Padre zu Frohes neues Jahr und gute Vorsätze
Fr, 15.01.2010 10:45
@patrick: die fahrt ist kosten los! @madame murkel: ich habe sie vermisst, [...]


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