Artikel mit Tag Padre
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Dezember 2008 So, Padre hat gerade seinen Koffer gepackt, weil er morgen für ein paar Tage nach Amsterdam reisen muss. Ich hoffe, das Hotel hat WLAN. Ansonsten wünsche ich euch vorsorglich mal einen guten Rutsch ins nächste Jahr. Da wird alles besser. Nicht für alle - aber für uns. Danke für die Begleitung. Donnerstag, 18. Dezember 2008 Blogism im Wandel der Zeit - ein RückblickGeschrieben von padre in Boulevard am MorgenKommentare (0) | Trackbacks (0) Gestatten die Damen und Herren einen kleinen, selbstverliebten Rückblick auf blogism.de - in Ermangelung von kreativer Denkleistung habe ich mir heute gedacht, dass ich einfach die weltbesten Beiträge dieses handwerklich gut gemachten, massentauglich geschriebenen Weblogs aufliste. Gerade für die
Mittwoch, 17. Dezember 2008 Good, Bad and UglyGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentare (2) | Trackbacks (0) Good: Padre hatte seit ein paar Tagen eine gelbe Warnleuchte neben dem Tacho, die ihm signalisierte, dass die rechte Bremsleuchte defekt ist. Da es Padre nervt, wenn er bremst und die nachfolgenden Autofahrer denken, dass sein Auto kaputt ist, fuhr Padre zur nächsten ATU-Station. Sicher, früher konnte man sowas noch selbst erledigen. Bei den heutigen Autos muss man dazu die komplette Karosserie auseinander bauen. Also: Rein in die Werkstatt, Problem geschildert. Innerhalb von fünf Minuten war ein Mechaniker direkt auf dem Parkplatz vor der eigentlich ausgebuchten Werkstatt und hat mir die neue Lampe innerhalb von zwanzig Minuten eingebaut. Nachdem ich die Glühlampe im Verkaufsbereich gezahlt hatte (2,95 EUR) bin ich wieder zur Werkstatt, um die Arbeitskosten zu honorieren. Lächelnde Antwort des Mechanikers: Gibt keine Rechnung, haben doch schon mit der Lampe bezahlt. Ich war ehrlich gesagt sprachlos - die Welt ist doch nicht überall scheiße. Bad: Durch den Umzug habe ich zeitweise Kartonage von 40 Umzugskartons im Keller gehabt und die üblichen Tüten mit Renovierungsmüll. Vor ein paar Tagen habe ich den Renovierungsmüll weggebracht. Heute morgen dachte ich mir - bringste auch die Pappe auf den Wertstoffhof, damit das endlich erledigt ist. Am Schalter bescheid gesagt, Pappe wegschmeißen kostet nichts und ich hatte noch eine kleine Tüte mit Plastikfolien dabei (geschätzte 500 Gramm) und fragte, ob ich die dann einfach auch kurz dort abgeben kann. Die wohlwollende Antwort lautete: Ja klar, das kriegen wir hin. Nachdem ich die Kartons entsorgt habe, sollte ich wegen dem Plastikmüll auf die PKW-Waage fahren (ok, wir sind hier und Deutschland und da muss halt alles nach Vorschrift sein). Gewogen mit Plastikmüll: 1.400 kg. Dann die Plastiktüte rausgeholt, am Zeigefinger lässig zum Plastik-Container getragen und reingeschmissen. Nicht, dass sie noch bei einem leichten Windstoß wieder rausgetragen worden wäre, so leicht war die Tüte. Wieder an den Schalter gegangen, aus reinem Humor den Geldbeutel gezückt und gefragt, was ich denn für die Tüte schuldig sei. Blick auf die PKW-Waage: unverändert 1.400 kg (500 Gramm zeigt die Waage nicht an). Antwort: 5,24 EUR macht das bitte. Ich war der Meinung, dass ich mich verhört hatte und verlangte die Wiederholung. Nachdem er noch einmal 5,24 EUR sagte und ich relativ schockiert meinte: "Für die Tüte, die ich eben am Zeigefinger in den Container balanciert habe?" meinte Wenn ich nicht zu irritiert über diese Frechheit gewesen wäre, dann wäre ich in den Container gekrochen und hätte die Mülltüte wieder rausgeholt, um sie dem dümlich grinsenden Mann hinter dem Schalter mit einem herumliegenden Stahlrohr ganz tief in den Analgang zu stopfen. Wie beim Gänse-Mästen, kräftig nachschieben, nur andersherum. Entweder hätte er mir bei meiner Eingangsfrage gleich sagen können: Schmeiß das Ding lieber einfach in deine Haus-Mülltonne, das müssen wir hier sonst leider mit einer Mindestmenge berechnen. Oder er hätte auch einfach sagen können: Schmeiß einfach drauf das Ding. Verdammtes Abzocker-Arschloch. Ich überlege mir noch eine geeignete Strafe für den Mann. Ugly: Die Satellitenschüssel, die ich notgedrungen am Balkongeländer anbringen (lassen) muss, weil es in diesem $!%"/§ Kaff ausgerechnet in meiner Straße keinen Kabelanschluss gibt. Das gibt dem ganzen Ding einen deutlich unästhetischen Touch. Hat was von Donnerstag, 11. Dezember 2008 Padre geht ins KitchenGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentar (1) | Trackbacks (0) Dabei war er doch immer so freundlich und hat jeden Freitag die Papiermülltonne rausgestellt, werden jetzt meine nichtvorhandenen Leser viele denken. Wieso also sollte Padre ins Gefängnis? Nein, liebe Freunde (oder Kiddings, wie ein anderer bekannter Blogger immer zu sagen pflegt). Die Überschrift ist ein äußerst gelungenes Wortspiel aus deutsch und englisch. Padre hat sich eine Küche für die neue Wohnung ausgesucht. Zur Auswahl standen drei Küchenbauer, letztendlich tendierte ich zu Nagel Küchen. Nicht, weil ich es unbedingt sauteuer haben wollte - die Beraterin hatte einfach das beste Parfüm und irgendwie ist es doch scheiß egal, ob die Front aus poliertem Perlmutt ist oder aus sonst irgendeinem dekadenten Schrott. Hauptsache meine Grillplatte von Green Mountain passt auf den Gasherd (mit Gas macht Kochen einfach grundsätzlich mehr Spaß, außerdem kann man sich dann auch sehr gut damit umbringen, wenn es denn sein muss). Bei dem Endpreis musste Padre dann allerdings kurz blinzeln - die Beraterin hat es nicht gemerkt, denn wie es sich bei Verhandlungen gehört, saß Padre mit dem Rücken zum Fenster. Montag, 8. Dezember 2008 ImmerdasgleichemitdemPadreGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentare (3) | Trackbacks (0) Erst verschwindet er wochenlang in der Offline-Welt, dann kommt irgendeine dahin gefaserte Entschuldigung und schon liegen wieder alle an seinen Zeilen wie die hungrigen Frischlinge an der Milchdrüse, im Volksmund auch Titte genannt. Titte ist für meine Begriffe allerdings ein recht ordinäres Wort. Man kann es mal sagen, wenn man sich unter Jungs ein paar Bier reingelötet hat und anschließend männlich-betrunken ablachen will. Oder wenn man garstig sein will. Zum Beispiel, wenn man über seine neue hässliche alte Nachbarin etwas böses sagen möchte: "Die ist so hässlich wie ihre Titten." Die neue Nachbarin ist eigentlich gar nicht neu. Wenn überhaupt bin ich der neue Nachbar. Aber sie fühlte sich genötigt, mehrmals laut gegen die Wand zu klopfen, weil ich mich erdreistete, um 21:30 Uhr noch mit dem Spachtel Tapetenreste meines Vormieters von der Wand zu schaben. Weil nämlich der Handwerker, der neu tapezieren sollte, am nächsten Morgen um 8 Uhr auf der Matte stehen wollte. Und die unglaublich assozialen Vormieter meine neue Wohnung in einer Mischung aus Bombenopfer und Messi-Versammlungsort zurückgelassen haben. Normalerweise hätte ich die Wohnung so niemals annehmen dürfen. Das sagten mir auch der Handwerker, der Hausmeister und die alte böse Nachbarin - ungefragt und nicht unbedingt meine Laune anhebend. Ich mag es einfach nicht, wenn andere Menschen etwas offensichtliches aussprechen, als müssten sie etwas dazu sagen. Aber ich war nunmal leider unter erheblichem Termindruck, denn für Renovierung inkl. Tapetenwechsel der alten und neuen Wohnung und des Umzugs hatte sich Padre ein großzügiges Zeitfenster von 4 Tagen gesetzt. Manchmal sind die Schnellschüsse eben doch nicht die Besten. Bisher hatte es immer geklappt. Nun ja, ich will euch nicht mit meinen Einzugsgeschichten langweilen und meinen Erfahrungen mit russischen Emigranten, die meine Wohnung zum Schleuderpreis über My-Hammer.de tapezieren sollten (ich wusste gar nicht, dass man so bescheuert sein kann und die Tapete über eine nicht vorher abmontierte Steckdose tapeziert und die Tapete danach mit 5 Zentimeter Abstand zur Abdeckung ausschneidet). Oder über die teure Entscheidung, die alten vergilbten Lichtschalter wegzuschmeißen und anschließend im Baumarkt für 160 Euro neue Schalter und Abdeckungen zu kaufen. Richtig, die sind doch viel teurer als man denkt. Mein Wohnzimmer ist noch eine Ansammlung von Kartons und Krempel, meine Küche wird nach der Bestellung wohl frühestens Mitte Januar geliefert, Internet kommt wenn ich Glück habe vor Weihnachten. Deswegen habe ich mir das Schlafzimmer als Ruheinsel hergerichtet und in unendlicher Detailliebe mit nicht gekannten Heimwerker-Qualitäten so fertig gemacht, dass ich die nächsten Wochen einfach nur im Bett liegen werde. Und ich werde davon ausgehen, dass sich alles andere von selbst erledigt. Selbstaufhängende Lampen, Spiegel und Gardinen. Selbstauspackende und hinterher selbstwegwerfende Umzugskisten. Und eine böse Nachbarin, die sich von selbst im Keller einzementiert. Wobei ich das auch noch selbst erledigen könnte. Das war der letzte Umzug für die nächsten 5 Jahre. Ich h.a.s.s.e. es. Dienstag, 28. Oktober 2008 Vivian Schmitt im InterviewGeschrieben von padre in Redlight by PadreKommentare (0) | Trackbacks (0) Zugegeben, ich kenne Vivian Schmitt nicht aus ihren Filmen. Warum auch immer. Aber ich habe auch noch nie einen Streifen mit Dolly Buster oder Gina Wild gesehen. Ich denke, das ist in der heutigen Zeit eine Wissenslücke. Allerdings bin ich Vivian Schmitt schon ein paar Mal begegnet und ich finde sie irgendwie klasse. Weil sie Humor hat und sehr sympathisch ist. Und sie scheint nicht dumm zu sein, das Klischee des blonden Tittenluders mit Luft im Kopf überhaupt nicht zu erfüllen. Und sie kann feiern. Es gibt ein Video von einem Interview mit Vivian Schmitt auf der Venus 2008 (wer meine Beiträge kennt, weiß, dass ich dort immer mal beruflich herumlaufe). In diesem Interview hat Vivian Schmitt eine so extrem kratzige Stimme - God knows, was sie am Abend vorher gemacht hat ... Mittwoch, 8. Oktober 2008 Mein iPhone und mein MacBookGeschrieben von padre in Apple iPhone TrixKommentar (1) | Trackbacks (0) Die beiden sind in allerbester Gesellschaft. Und damit bin ICH in allerbester Gesellschaft. Ich schaue gerade nach der passenden Villa in der 5th Avenue. Muss ja dann wohl. Übrigens: Ein hemdsärmeliger Trick alle iPhone-Benutzer, die auch auf Apple-Textkorrektur-Vorschläge verzichten können! Bei SMS & Co. die Eingabe mit einem kleinen x starten und den Cursor vor das x setzen. Danach kommt keine automatische Textkorrektur mehr durch. Nach dem Fertigtippen das x entfernen et voilà! Zugegeben, das ist keine sehr elegante Lösung. Aber bei längeren Texten erspart sie das ständige Wegdrücken. Samstag, 27. September 2008 Kurzprotokoll Freitag AbendGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentare (2) | Trackbacks (0) Halten wir kurz fest, was Freitag abend war. Nachdem sich Padre am Freitag um 21.30 Uhr (von der White-Russian-getränkten Vornacht leicht übermüdet) endlich aus dem Büro trägt, um nach Hause zu fahren, ruft S. auf Padres iPhone an. Allein das freut Padre ungemein, denn dann kann er sein iPhone auch einmal benutzen und nicht nur verliebt anschauen. S. schlägt vor, noch einen ganz kurzen Absacker zu trinken bei der gemeinsamen Bekannten S. (die beiden haben den gleichen Vornamen, was die Geschichte nicht unbedingt einfach macht, solange ich die Namen abkürze). Da Padre nun in diesem Jahr offiziell nicht mehr zum Jungvolk gehört, entscheidet er sich zur Vermeidung von Ü30-Witzen gegen sein Bett und macht sich nach einem kurzen Rennen über die A3 auf direktem Weg zu S. S. war bereits da (es war ja auch ihre Wohnung) und sie war in tiefem Gespräch mit S. über Frau Ypsilanti, über Politiker an sich, das europäische Schicksal, Integrationschancen von islamischen Menschen und zwischendurch auch über die Bilder der neuen Schnalle von S. auf Facebook. Padre schnappte sich ein Bier aus dem Eisfach, wo S. die Flaschen noch schnell auf Trinktemperatur runtergekühlt hatte, und stieg - sozusagen aus dem Stehgreif - in die laufende Diskussion ein. Als Padre das nächste Mal auf seine Uhr schaute, stellte er fest, dass sich ihr 4:45 Uhr anzeigendes Zifferblatt verdoppelt hatte, vor ihm auf dem Tisch eine beachtliche Menge leerer Bierflaschen, eine leere Flasche Marillenschnaps aus dem vergangenen Österreichurlaub, ein zur Hälfte geleertes Einmachglas mit Marillen, drei Flaschen Wein und zwei ultravolle Aschenbecher zu einem wirren Gemälde versammelt waren. S. hing gefährlich halb von seinem Stuhl runter und sabberte im Halbschlag auf seinen Tommy-Pullover. S. klickte mit tiefroten Augen, losgelöst von Raum und Zeit, auf ihrem Notebook herum und muss schätzungsweise in dieser Nacht sämtliche Facebook-Profile zweimal durchgeklickt haben. Padre ist dann mal nach Hause gegangen. Freitag, 12. September 2008 Zumindest, wenn es ein vollgestopfter Intercity ist, der einfach nur dreckig und laut ist. In so einem sitze ich nämlich gerade. Nein, Entschuldigung - ich stehe. Weil beim letzten Halt eine Oma mit ihrer Enkelin auf fruchtloser Suche nach einem Sitzplatz in mein Abteil kamen. Und in meinem Abteil gab es nur noch Platz für kleines süßes Mädchen. Alte Oma stand mitten in der Kabine herum und wusste nicht, what to do. Da ich noch aus einer Zeit stamme, wo Herren alten Omas ihren Sitzplatz anbieten, stehe ich jetzt trotz Reservierung im Gang. Freitag, 12. September 2008 Cuxhaven ahoiGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentare (0) | Trackbacks (0)
Ich bin dann mal kurz weg. Komme aber wieder.
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Mi, 19.01.2011 16:36
super danke! Auch wenn du die anleitung noch hättest würdest du nicht schl [...]
So, 29.08.2010 23:25
Zeit... was ist das schon... f rüher stand man um 5 auch, ack erte auf dem F [...]
So, 29.08.2010 11:23
du weißt gar nicht wieviel gut es du mit deinem beitrag leist est. hallejuja. (:
Mo, 17.05.2010 14:00
andere bezahlen viel geld für diesen zustand.
Mo, 17.05.2010 10:29
Das Persistieren „bewusstseins erweiterter“ Zustände wird aus medizinischer [...]