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Artikel mit Tag arbeiten

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Sonntag, 29. August 2010

Ich brauche noch etwas Zeit

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Nein, das ist in diesem Fall kein verbales Zeitschinden bei drohendem Sexualkontakt. Das bedeutet, dass ich momentan für nichts Zeit habe. Seltsamerweise habe ich parallel das Gefühl, nichts erledigt zu bekommen.

Mein Beruf ist eine Mischung aus Kindergarten, Selbstmotivations-Training und Hochleistungsarbeit. Entgegen der persönlichen Erwartungshaltung verhält sich der Geldbeutel zur Arbeitsleistung trotzdem nicht exponentiell. Wenn ich abends nach Hause komme, beginnt die andere Arbeit: Privatleben.

Im Privatleben kann man grundsätzlich sehr viele Dinge falsch machen und wenige richtig, wenn man nicht mehr allein mit sich ist. Wo sind die guten alten Zeiten hin, in denen ich am Wochenende grundsätzlich bis zum Nachmittag im Pyjama vor mich hin gechillt habe und die Bodenfliesen zwischen Kühlschrank, Computer und Bett mit meinen Socken sauber gehalten habe?

Die Zeiten an denen ich die freie Wahl zwischen Essen, Schlafen, Fernsehen und Kneipentouren mit Freunden hatte? Nun, ich schätze sie sind unbemerkt dem zu Opfer gefallen, was man gemeinhin als Erwachsenenleben kennt. Und ich dachte, ich könnte das mindestens bis zum 40. Lebensjahr noch rauszögern und trotzdem Erwachsenensachen machen.

Jedenfalls ist das alles gerade ganz anders. Je mehr Ideen und Projekte man in seiner "Freizeit" angehen möchte, desto mehr Berge schieben sich dazwischen. Berge voller Erwachsenensachen. Was dazu führt, dass man nichts mehr richtig macht. Weder die Ideen (die einen vielleicht weiterbringen könnten) sinnvoll weiterverfolgt, noch ohne schlechtes Gewissen der totalen Faulheit frönen kann. 

Im Ergebnis hat man das Gefühl keine Zeit mehr zu haben. Und deswegen brauche ich jetzt bitte noch etwas Zeit.

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Dienstag, 5. Januar 2010

Plan B

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Wenn ich in den nächsten drei Jahren meine Zufriedenheit im Job nicht wiederfinden sollte, werde ich Plan B in Angriff nehmen. Dann bin ich unglaubliche fünfunddreißig Jahre alt. Also so irgendwo in der Hälfte angekommen.

Plan B hat was mit Mistgabel, Fleischwolf und Auswandern zu tun. Und mit Schweißflecken am Hemdrücken, goldener Abendsonne auf der Veranda. Und innerer Zufriedenheit.

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Freitag, 20. Februar 2009

Der Dampfkessel

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Wisst ihr eigentlich wie ein Dampfkessel funktioniert? Er baut solange Druck auf, bis das Ventil durchgeht. Dann lässt der Dampfkessel den Druck ab.

Heute ist einer der Tage, an dem Padre sehr gerne Dampfkessel spielen würde.

Tags für diesen Artikel: arbeiten, büro, dampfkessel, dilettantismus, frustriert, wut
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Mittwoch, 7. Januar 2009

What about Bob

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Hi, ganz kurz (weil ich gerade keine Zeit habe): Ich bin wieder zurück aus Amsterdam. Es war sehr geil und ich werde wieder dorthin fahren.

Silvester in Amsterdam etwas chaotisch, einige bewusstseinserweiternde Komponenten im Spiel gewesen, aber ziemlich witzig.

Ich habe seit gestern wieder Internet-Zugang. Juhu.

Meine neue Playstation 3 (mein Weihnachtsgeschenk an mich) ist viel geiler, als ich es für möglich gehalten hätte. Ich werde vielleicht nie wieder einen neuen iMac brauchen (wer's glaubt ...).

Die Post-Filiale in dem Kaff wo ich jetzt wohne ist bestückt mit unfähigen, hässlichen, verblödeten Hinterwäldler-Mitarbeitern.

Heute morgen hatte ich -19 Grad Celsius auf dem Thermometer in meinem Wagen. Das ist scheiße kalt und beim Anlassen des Motors hatte ich kurz das Gefühl, dass er heute nicht anspringen möchte. Meine Ohren fanden es unabhängig vom Motor auch scheiße kalt.

Ich habe über die Feiertage 4 Kilo zugenommen. Zusammen mit den anderen 150 Kilo habe ich langsam Chancen auf das Hauptmotiv für ein Greenpeace-Plakat zum Schutz von Walen.

Ich habe immer noch nicht meine Satellitenanlage angeschlossen und kann ergo noch immer nicht Fernsehen. Und genau das vermisse ich komischerweise überhaupt nicht. Ich frage mich langsam, warum ich überhaupt Geld für die verschissene Satellitenanlage ausgegeben habe. Hätte ich lieber in den nächsten Amsterdam-Trip investiert.

Nachher werde ich im Lotto gewinnen. Und zwar die ganzen 10 Millionen. Morgen werde ich nicht mehr zur Arbeit kommen. Oder doch. Sonst weiß ja jeder gleich bescheid.


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Samstag, 6. September 2008

Einfach mal nix tun

Geschrieben von padre in Mobil gebloggt
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Nicht den Auftrag mit Abgabetermin für nächsten Montag fertig machen. Nicht die Umsatzsteuervoranmeldung für den Steuerberater vorbereiten. Nicht die Küche putzen und von den Spuren des nächtlichen Kochversuchs befreien*. Nicht zur Waschmaschine gehen, die unermüdlich piept, weil sie fertig ist. Nicht anfangen, sich um eine neue Wohnung zu kümmern. Einfach vor dem Fernseher liegen und tot stellen. Vielleicht bleibt dann die Zeit stehen.


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* Edit: Manchmal sollte man es einfach sein lassen. Ich bin gestern abend auf dem Sofa eingeschlafen. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Als ich dann gegen ein Uhr Nachts aufgewacht bin, war ich der Meinung, trotzdem noch essen zu müssen.

Sicher, ich war müde und ganz klar nicht mehr voll funktionstüchtig. Deswegen habe ich auch sehenden Auges das verdammte halbe Backblech mit nicht besonders leckeren Tiefkühl-Chicken-Wings auf dem Küchenboden ausgekippt. Weil: Der Faulheit halber nur einen Topflappen genommen, der andere war verschwunden. Deswegen habe ich mich verbrannt. Und als spontane Reaktion auf den Schmerz dann die Chicken Wings auf dem Boden verteilt. Gibt eine großartige Sauerei auf dem weißgekachelten Boden. Glaubt man gar nicht.

Als nächstes eine Glaskanne mit verdammten Zitronentee-Pulver gefüllt, weil ich in dieser Wohnung keine einzige trinkbare Flüssigkeit mehr habe, wo nicht Alkohol drauf steht. Und manchmal weiß man ja schon vorher, dass die Kanne gleich von der Tischkante fliegt und am Boden in fünfzig Millionen kleine Glasscherben zerschellt (mit riesigem Krach natürlich). Es kam mir jedenfalls wie Zeitlupe vor. Und dann hatte ich einfach keine Lust mehr, den ganzen Dreck weg zu machen.

Ich bin dann mit zwei Flaschen Becks, den verbleibenden Chicken Wings und meiner neuen Original USA Bulls Barbecue Soße ins Bett. Die Soße ist übrigens gestern geliefert worden und absolut geil. Ich stehe auf Barbecue Soßen. Ich habe mir heute überlegt, dass es eigentlich geil wäre, nicht mehr zu Arbeiten und mir Hartz4 in Form von Barbecue Soßen auszahlen zu lassen. Mal in mein iPhone notieren.

Tags für diesen Artikel: arbeiten, fernsehen, padre, putzen, steuererklärung, waschmaschine, wohnung
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Mittwoch, 3. September 2008

Zur Lage der Nation

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Es wird mal wieder Zeit, dass ich ein paar Dinge in meinem Kopf rausschreibe.

Punkt 1: Ich muss eigentlich umziehen.

Das stresst mich total ab. Weil ich meine Wohnung mag und die Stadt wo sich die Wohnung befindet. Und weil ich gerade mal vor 1,5 Jahren komplett renovieren lassen habe. Und weil ich alle Möbel und Accessoirs sozusagen passend gekauft habe. Und weil ich da meinen Freundeskreis habe. Zumindest, was davon übrig geblieben ist. Und das heißt selbstverständlich nicht, dass ich meine Freundschaften aktiv pflegen würde. Dazu bin ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Aber er ist halt da, falls ich auch mal da wäre.

Aber: Ich habe keine Lust mehr, jeden Tag knapp zwei Stunden auf der Autobahn zu verbringen, um zu meinem externen Schreibtisch zu kommen. Und ich habe keine Lust mehr, das liebe Geld für eine große Wohnung auszugeben, in die ich abends nur noch zum Schlafen einfalle und früh morgens zum Arbeiten wieder verlasse. Da nützt es auch nichts, dass ich sie mit Flachbildfernsehern, Design-Elementen und jeder Menge geilem Schnickschnack ausgestattet habe, um meine Kaufsucht zu befriedigen. um meinem dekadenten Lebensstil Ausdruck zu verleihen. um es ein bisschen angenehmer zu machen.

Trotzdem: Die Notwendigkeit, näher an den Arbeitsplatz zu ziehen, bringt die Tatsache mit, dass ich die Wahl zwischen ein paar Käffern habe, in denen spätestens um 18 Uhr der Bordstein hochgeklappt wird. In denen es maximal zwei Kneipen gibt, die den gesamten Bestand an Hartz4-Empfängern der Region beheimaten. In denen ich nicht mehr in 5 Minuten zu Fuß an der Rheinpromenade bin oder in der Innenstadt zwischen hundertfünfzigtausend Geschäften stehe oder um die andere Ecke mindestens genauso viele Bars, Restaurants und Clubs zur Verfügung habe.

Punkt 2: Ich brauche einfach mehr Geld.

Eigentlich sollte ich mich nicht beschweren und lieber meine Klappe halten. Ich verdiene wirklich nicht schlecht, zumindest meint das meine Steuerberaterin. Ich merke das höchstens daran, dass ich wahllos Klamotten, iPhones, Ray Ban Brillen, Elektrogeräte, USA-Food, Urlaubsreisen [...] bestelle und trotzdem am Monatsende keinen Anruf von der Bank bekomme. Das ist irgendwie ungewohnt und macht so langsam auch keinen Spaß mehr.

Deswegen habe ich mir jetzt überlegt, dass ich unbedingt mal ein neues Auto brauche. Mein Navi ist z.B. schon so alt, dass er die neusten Kreisel nicht mehr drin hat. Das stresst mich doch sehr ab, wenn ich durch einen Verkehrskreisel fahre und mir das Navi in der Kurve anzeigt, dass ich Offroad fahre.

Ich brauche einen VW Touareg, um konkret zu werden. Allerdings sind mir die Leasing-Raten dann doch zu teuer - ich müsste meinen sonstigen Konsum einschränken und diszipliniert werden. Ich könnte nicht einfach mal für zwei Personen zwei Wochen nach Ägypten fliegen. Ganz spontan. Ohne das Sparbuch zu plündern. Deswegen brauche ich mehr Geld. Und noch was: Ich habe keine Lust mehr, meine Zeit mit Arbeit zu verschwenden. Ich will Geld haben ohne zu arbeiten.

Punkt 3: Ich glaube, ich bin beziehungsunfähig.

...


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Dienstag, 30. Oktober 2007

We didn't start the Fire

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Nein, Billy - ich höchstpersönlich habe das Feuer entfacht. Und zwar mein eigenes Feuer. Monatelang mehr oder weniger dümpelnd und kaum gegen Trott und Bequemlichkeit angekämpft. Doch jetzt habe ich wieder Hummeln im Hintern (ekelhafte Vorstellung). Mein Feuer brennt. Und ich werde ... König der Welt.
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Donnerstag, 25. Oktober 2007

Padre hat nackte Brüste gesehen

Geschrieben von padre in Boulevard am Morgen
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Ich gebe zu, dass das große Venus-Foto-Wunschkonzert wirklich kurzfristig angesetzt war. Demzufolge habe ich auf ganzer Linie versagt: Weder dabei fotografiert worden, wie ich meinen Schädel zwischen Nippel quetsche, noch in hellseherischer Vorfreude pinke Analplugs getestet.

Aber! Ich wäre natürlich nicht Padre, wenn ich nicht trotzdem ein paar visuelle Eindrücke vorbereitet hätte. Genauer gesagt: Ich habe gerade 2GB Bildmaterial durchsucht und alle Fotos mit gespreizten Schenkeln, tiefen Einblicken oder eindeutig sexuellen Handlungen aussortiert. Übrig blieben ... 5 Bilder. Nächstes Jahr wird alles besser, versprochen! Dann gibt es Venus-Fotos à la carte.

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Montag, 11. Dezember 2006

Vorübergehende Plegie

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Eigentlich sollte ich bis jetzt schon sooo viel abgearbeitet haben (stellt Euch dabei meine beiden Zeigefinger vor, wie sie etwa 20 cm voneinander entfernt den Umfang von "sooo viel" anzeigen).

Aber ich habe bis jetzt relativ .... gar nichts gemacht. Wer ist daran schuld? Das Homeoffice. Man kann sich einfach nicht gut konzentrieren, wenn man alles um sich herum hat, was man zum Nichtarbeiten braucht (Kühlschrank, Fernseher, Anlage, Zeitschriften, Internet ...).

Das vorletzte schlechte Gewissen habe ich mit dem Lösen von annabells Weihnachtsrätsel verdrängt. Das letzte schlechte Gewissen mit dem Anschauen der DVD "Der Pate Teil II". Ich weiß, meine Performance heute ist nicht besonders beeindruckend.

Jetzt müsste ich allerdings langsam mal dringend zur Post, um ein Einschreiben abzuholen. Doch - oh graus - ich bin noch im Schlafanzug. Ja, um 13:51 sitzt Padre im Schlafanzug auf seiner Couch, das Notebook auf den Knien und ergiebt sich der totalen Faulheit. Sollte jetzt nicht noch ein Wunder geschehen, werde ich mich den restlichen Tag auch nicht mehr hier wegbewegen.

I love beeing lazy. Schokopudding wäre jetzt nicht schlecht. Madame Murkel?

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Kommentare
Felix zu Ich brauche noch etwas Zeit
So, 29.08.2010 23:25
Zeit... was ist das schon... f rüher stand man um 5 auch, ack erte auf dem F [...]


stek zu Tristar RK-6103 Reiskocher weiß 300 Watt
So, 29.08.2010 11:23
du weißt gar nicht wieviel gut es du mit deinem beitrag leist est. hallejuja. (:


Padre zu Padre hat den Sinn des Lebens gefunden
Mo, 17.05.2010 14:00
andere bezahlen viel geld für diesen zustand. :-)


Felix zu Padre hat den Sinn des Lebens gefunden
Mo, 17.05.2010 10:29
Das Persistieren „bewusstseins erweiterter“ Zustände wird aus medizinischer [...]


Schlitzohr zu Tristar RK-6103 Reiskocher weiß 300 Watt
Fr, 30.04.2010 18:40
Yay! Gleicher Reiskocher, glei ches Problem hier :-). Vielen l ieben Dank!


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