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August 2010 Ich brauche noch etwas ZeitGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentar (1) | Trackbacks (0) Nein, das ist in diesem Fall kein verbales Zeitschinden bei drohendem Sexualkontakt. Das bedeutet, dass ich momentan für nichts Zeit habe. Seltsamerweise habe ich parallel das Gefühl, nichts erledigt zu bekommen. Mein Beruf ist eine Mischung aus Kindergarten, Selbstmotivations-Training und Hochleistungsarbeit. Entgegen der persönlichen Erwartungshaltung verhält sich der Geldbeutel zur Arbeitsleistung trotzdem nicht exponentiell. Wenn ich abends nach Hause komme, beginnt die andere Arbeit: Privatleben. Im Privatleben kann man grundsätzlich sehr viele Dinge falsch machen und wenige richtig, wenn man nicht mehr allein mit sich ist. Wo sind die guten alten Zeiten hin, in denen ich am Wochenende grundsätzlich bis zum Nachmittag im Pyjama vor mich hin gechillt habe und die Bodenfliesen zwischen Kühlschrank, Computer und Bett mit meinen Socken sauber gehalten habe? Die Zeiten an denen ich die freie Wahl zwischen Essen, Schlafen, Fernsehen und Kneipentouren mit Freunden hatte? Nun, ich schätze sie sind unbemerkt dem zu Opfer gefallen, was man gemeinhin als Erwachsenenleben kennt. Und ich dachte, ich könnte das mindestens bis zum 40. Lebensjahr noch rauszögern und trotzdem Erwachsenensachen machen. Jedenfalls ist das alles gerade ganz anders. Je mehr Ideen und Projekte man in seiner "Freizeit" angehen möchte, desto mehr Berge schieben sich dazwischen. Berge voller Erwachsenensachen. Was dazu führt, dass man nichts mehr richtig macht. Weder die Ideen (die einen vielleicht weiterbringen könnten) sinnvoll weiterverfolgt, noch ohne schlechtes Gewissen der totalen Faulheit frönen kann. Im Ergebnis hat man das Gefühl keine Zeit mehr zu haben. Und deswegen brauche ich jetzt bitte noch etwas Zeit. Mittwoch, 3. September 2008 Zur Lage der NationGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentare (7) | Trackbacks (0) Es wird mal wieder Zeit, dass ich ein paar Dinge in meinem Kopf rausschreibe. Punkt 1: Ich muss eigentlich umziehen. Das stresst mich total ab. Weil ich meine Wohnung mag und die Stadt wo sich die Wohnung befindet. Und weil ich gerade mal vor 1,5 Jahren komplett renovieren lassen habe. Und weil ich alle Möbel und Accessoirs sozusagen passend gekauft habe. Und weil ich da meinen Freundeskreis habe. Zumindest, was davon übrig geblieben ist. Und das heißt selbstverständlich nicht, dass ich meine Freundschaften aktiv pflegen würde. Dazu bin ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Aber er ist halt da, falls ich auch mal da wäre. Aber: Ich habe keine Lust mehr, jeden Tag knapp zwei Stunden auf der Autobahn zu verbringen, um zu meinem externen Schreibtisch zu kommen. Und ich habe keine Lust mehr, das liebe Geld für eine große Wohnung auszugeben, in die ich abends nur noch zum Schlafen einfalle und früh morgens zum Arbeiten wieder verlasse. Da nützt es auch nichts, dass ich sie mit Flachbildfernsehern, Design-Elementen und jeder Menge geilem Schnickschnack ausgestattet habe, Trotzdem: Die Notwendigkeit, näher an den Arbeitsplatz zu ziehen, bringt die Tatsache mit, dass ich die Wahl zwischen ein paar Käffern habe, in denen spätestens um 18 Uhr der Bordstein hochgeklappt wird. In denen es maximal zwei Kneipen gibt Punkt 2: Ich brauche einfach mehr Geld. Eigentlich sollte ich mich nicht beschweren und lieber meine Klappe halten. Ich verdiene wirklich nicht schlecht, zumindest meint das meine Steuerberaterin.
Punkt 3: Ich glaube, ich bin beziehungsunfähig. ... Freitag, 22. Februar 2008 Madame Murkel hat mich aus meinem Winterschlaf geholt. Wusste sie denn nicht, dass man sterben kann, wenn man von Kalt- zu Warmblütler wechselt, ohne dass es schon Frühling ist? Ich hoffe stark, dass sie ein Schälchen warme Milch auf die Terrasse stellt, gleich neben dem überdachten Heuhaufen. Ok, also hier bin ich. Ich fühle mich ganz gut, habe einen Arsch voll Arbeit, die wahrscheinlich nie wieder aufhört, sehe mein Zuhause nur noch zum Schlafen und außerdem:
Soviel dazu. Und für alle Voyeuristen habe ich noch ein paar Neidischmacher auf digitales Fotopapier gebannt. Salud! Dienstag, 30. Oktober 2007 We didn't start the FireGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentare (0) | Trackbacks (0)
Nein, Billy - ich höchstpersönlich habe das Feuer entfacht. Und zwar mein eigenes Feuer. Monatelang mehr oder weniger dümpelnd und kaum gegen Trott und Bequemlichkeit angekämpft. Doch jetzt habe ich wieder Hummeln im Hintern (ekelhafte Vorstellung). Mein Feuer brennt. Und ich werde ... König der Welt.
Mittwoch, 4. Juli 2007 FitnessstudioGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentare (0) | Trackbacks (0) Der Padre, also ich, dachte sich jüngst, dass er mal wieder was für seine Fitness tun könnte. Da die Motivation für morgentliches Joggen am Rhein nur zwei Wochen anhielt und derzeit wettertechnisch ohnehin nicht gefördert wird, hatte er eine großartige Idee: Fitnessstudio muss her! Diese Idee hatte Padre in seinem Leben bereits vier Mal. Dabei muss eigentlich nicht erwähnt werden, dass Padre jedes Mal nach ungefähr drei Monaten nur noch zahlende Karteileiche der betreffenden Institution war. Nichtsdestotrotz schafft eine Mitgliedschaft bei einem Fitnessstudio eine sehr angenehme Art des Selbstbetrugs. Und kostet verdammt viel Geld. Nun hatte Padre aber etwas entdeckt: McFit. Hört sich an wie Fastfood, das Logo sieht aus wie eine auf USA getrimmte Burger-Kette aus Gelsenkirchen - und das Ding hat 24 Stunden geöffnet bei 16,95 Euro im Monat. Padre war nach Durchsicht der McFit-Homepage sichtlich vom Selbstbedienungscharakter angetan: Alles lässt sich schön über Terminals bedienen, planen und erfolgskontrollieren. Da müsste das Trainieren eigentlich auch wie von selbst gehen. Gesagt, getan - Padre setzte sich ins Auto und fuhr zwecks Besichtigung zur örtlichen McFit-Filiale. Er brachte genau 2,6 Sekunden mit laufendem Motor auf dem McFit-Parkplatz zu, um auch diese Idee wieder in die Tonne zu treten: Auch die McFit-Mitglieder sahen ganz schwer nach 16,95 Euro aus. Und Padre war sich nicht ganz sicher, ob er es schaffen würde, sich mitten unter weiße Trainingshosen tragenden, neben tiefergelegten 3er BWM auf den Boden rotzenden und Frauen hinterherpöbelnden Vollpfosten wohl zu fühlen. Daher bleibt Padre vorerst unfit. Montag, 11. Dezember 2006 Vorübergehende PlegieGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentar (1) | Trackbacks (0) Eigentlich sollte ich bis jetzt schon sooo viel abgearbeitet haben (stellt Euch dabei meine beiden Zeigefinger vor, wie sie etwa 20 cm voneinander entfernt den Umfang von "sooo viel" anzeigen). Aber ich habe bis jetzt relativ .... gar nichts gemacht. Wer ist daran schuld? Das Homeoffice. Man kann sich einfach nicht gut konzentrieren, wenn man alles um sich herum hat, was man zum Nichtarbeiten braucht (Kühlschrank, Fernseher, Anlage, Zeitschriften, Internet ...). Das vorletzte schlechte Gewissen habe ich mit dem Lösen von annabells Weihnachtsrätsel verdrängt. Das letzte schlechte Gewissen mit dem Anschauen der DVD "Der Pate Teil II". Ich weiß, meine Performance heute ist nicht besonders beeindruckend. Jetzt müsste ich allerdings langsam mal dringend zur Post, um ein Einschreiben abzuholen. Doch - oh graus - ich bin noch im Schlafanzug. Ja, um 13:51 sitzt Padre im Schlafanzug auf seiner Couch, das Notebook auf den Knien und ergiebt sich der totalen Faulheit. Sollte jetzt nicht noch ein Wunder geschehen, werde ich mich den restlichen Tag auch nicht mehr hier wegbewegen. I love beeing lazy. Schokopudding wäre jetzt nicht schlecht. Madame Murkel? |
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Mi, 19.01.2011 16:36
super danke! Auch wenn du die anleitung noch hättest würdest du nicht schl [...]
So, 29.08.2010 23:25
Zeit... was ist das schon... f rüher stand man um 5 auch, ack erte auf dem F [...]
So, 29.08.2010 11:23
du weißt gar nicht wieviel gut es du mit deinem beitrag leist est. hallejuja. (:
Mo, 17.05.2010 14:00
andere bezahlen viel geld für diesen zustand.
Mo, 17.05.2010 10:29
Das Persistieren „bewusstseins erweiterter“ Zustände wird aus medizinischer [...]