Artikel mit Tag killerspiele
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März 2009 Ich habe eine neue App für mein iPhone. Es ist ein Killerspiel und heißt iMob. Klassisches Browser-Game als native iPhone-Applikation. Sieht gut aus, spielt sich gut und ist perfekt für einen kleinen Zeitvertreib, während man irgendwo warten muss. Im Prinzip geht es darum, sich als Mafiosi zu etablieren und dabei gegen andere iPhone-Paten anzutreten. Je mehr Leute man in seiner Bande (iMob) hat, desto stärker wird man. Neue Leute kann man zum Beispiel direkt aus seinen iPhone-Kontakten heraus einladen oder mittels GPS-Lokalisierung aus der Nachbarschaft rekrutieren. Die eingeladenen iMob-Member müssen selbstverständlich nicht aktiv mitwirken, es geht nur um die reine Anzahl. Deswegen hier der Aufruf vom mächtigen Padre: Nehmt mich mit dem Code 167 143 202 in eure iMob-Bande auf. Und alles wird gut. Vorsorglich weise ich darauf hin, dass mein Vater keine Waffen in der Wohnung hat und ich auch nicht bei meinen Eltern wohne. Und in der Schule mochten mich alle außer meinen Lehrern. Ich werde heute nicht Amok laufen. Call me nerd. Donnerstag, 12. März 2009 Und jährlich grüßt das MurmeltierGeschrieben von padre in Boulevard am MorgenKommentare (2) | Trackbacks (0) Kinners, ich habe ja drauf gewartet. Wann immer ein junger Mensch beschließt, sich und seinen Mitmenschen <zynismus> ein möglicherweise banales Leben zu ersparen </zynismus>, findet man auf seiner Festplatte Counter Strike. Das Magazin Focus springt selbstverständlich, genau wie die meisten anderen Medien, wieder mal auf den Killerspiel-Zug auf. Letzter Halt: Winnenden. Ich zitiere aus dem Online-Beitrag von Focus-Redakteurin Christina Otten: "Dass sein Hang zu Waffen und Computerspielen wie Counter Strike und World of Warcraft einmal einen Amoklauf dieses Ausmaßes auslösen würde – damit hat hier niemand gerechnet." World of Warcraft als Mitauslöser für einen brutalen Amoklauf in einer Schule - das ist allerdings echt neu. Geradezu brillant sogar - denn nur allein Counter Strike und Softair Waffen wären ja zu langweilig. Ich möchte nicht wissen, wie viele mediengläubige Eltern, besorgte Lehrer und aktionistische Politiker nun wieder die Klappe aufreißen. Und genau denen erzählt der Padre jetzt mal einen:
Padre hält es für einen Trugschluss, dass der moderne Mensch die verschiedensten Rollen wie Karriere, Selbsterfüllung, pausenlosen Spaß und - wenn es die finanziellen Mittel erlauben - eventuell auch die Elternrolle parallel und alles auf einmal in den Griff bekommt, ohne gegen die Wand zu fahren. Nachwuchs braucht doch noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als eine Playstation, Breitband-Internet und genug Mikrowellen-Lasagne im Kühlschrank. Womit ich nicht sagen will, dass jeder junge Mensch mit Playstation, Breitband-Internet und Lasagne im Kühlschrank ein potentieller Amokläufer ist. Die (Amokläufer) gab es nämlich schon vor Computern und Softair-Waffen. Was es damals aber noch nicht gab waren globale Medien mit unbegrenztem Einfluss und schwindender Berufsethik. Die Welt ist nicht schlechter geworden, wir bekommen nur mehr davon mit. Think about it. Montag, 22. September 2008 Studie untersucht Killerspiel-AuswirkungenGeschrieben von padre in Boulevard am MorgenKommentare (7) | Trackbacks (0) Gestern auf heise.de gelesen: Es gibt jetzt eine erste Studie zum Thema Amokläufer und Killerspiele. Die Fragestellung der Pilotstudie unter der Leitung von Psychater und Oberarzt an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) Dr. med. Bert T. te Wildt (kein Rechtschreibfehler, der Doktor heißt wirklich so): Machen Killerspiele am PC auch in der realen Welt gewalttätig? Sind exzessive Spieler gar potentielle Amokläufer? Dabei finde ich ja sehr interessant, welche Zielgruppe dafür herangezogen wird: Junge Männer zwischen 16 und 30 Jahren, die seit mindestens zwei Jahren mehr als vier Stunden täglich Ego-Shooter spielen. Ich weiß ja nicht, wie es anderen dabei geht. Aber für mich hört sich das so an: Wir machen eine Studie zum Thema "Sorgt Erdnussbutter für den sofortigen Hirntot" und untersuchen dazu Personen, die seit mindestens zehn Jahren mehr als vierzig Kilo Erdnussbutter täglich essen. Entschuldigung. Aber wer seit mehr als zwei Jahren jeden Tag mehr als vier Stunden Shooter spielt - der kann doch nicht mehr alle an der Klatsche haben?! |
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Mi, 19.01.2011 16:36
super danke! Auch wenn du die anleitung noch hättest würdest du nicht schl [...]
So, 29.08.2010 23:25
Zeit... was ist das schon... f rüher stand man um 5 auch, ack erte auf dem F [...]
So, 29.08.2010 11:23
du weißt gar nicht wieviel gut es du mit deinem beitrag leist est. hallejuja. (:
Mo, 17.05.2010 14:00
andere bezahlen viel geld für diesen zustand.
Mo, 17.05.2010 10:29
Das Persistieren „bewusstseins erweiterter“ Zustände wird aus medizinischer [...]