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Montag, 19. Januar 2009

Amazon UK Erfahrungsbericht

Geschrieben von padre in Boulevard am Morgen
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So, wie ich hier im letzten Beitrag erleuchtend über Amazon geschrieben, habe ich nun zwei Spiele für die PS3 vor mir, die mich über Amazon UK insgesamt weniger gekostet haben, als ein Spiel über Amazon Deutschland. Und die Lieferung war echt scheiße schnell. Jetzt kann ich endlich auch mal über FIFA09 reden.

Wenn das mal nicht ein äußerst befriedigender Erfahrungsbericht ist.

PS: Die Engländer sind doch nicht so doof, wie der Onkel einer Tante der Nachbarin einer Bekannten immer zu sagen pflegte.

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Freitag, 16. Januar 2009

Einfach mal weniger bezahlen

Geschrieben von padre in Boulevard am Morgen
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Tja, nun ist man entweder Besitzer einer Playstation 3, XBox360 oder irgendeiner anderen Konsole. Oder man ist passionierter Computerspieler. Oder irgendwas anderes, bei dem man sich gerne mal ein neues Spielchen kauft.

Der Padre kauft sich seine Gaming-Utensilien gerne bei Amazon. Dort ist alles sehr praktisch und die Ware wird in Windeseile nach Hause geliefert. Nun hatte sich Padre vor Weihnachten das Kinderspiel überaus kreative und anspruchsvolle Little Big Planet für die PS3 gekauft. Über Amazon zum Preis von 70 Euro. Ich weiß, davon leben manche Familien einen Monat lang. 

Regelrecht geschockt war ich allerdings, als ich über einen Kollegen den Hinweis auf das britische Amazon bekam. Denn hier kauft man auch als deutscher Bürger ohne Einschränkungen, die Ware braucht auch nur einen Tag länger als über Amazon Deutschland und sie ist im Schnitt 50% günstiger. Sogar der Amazon-Account kann hier genutzt werden, man muss sich keinen neuen anlegen.

Und siehe da - Little Big Planet kostet bei Amazon.co.uk 17,99 Pfund, was umgerechnet knapp 20 Euro sind. Da gefriert mir doch die Playstation auf der Kommode.




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Mittwoch, 3. September 2008

Zur Lage der Nation

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Es wird mal wieder Zeit, dass ich ein paar Dinge in meinem Kopf rausschreibe.

Punkt 1: Ich muss eigentlich umziehen.

Das stresst mich total ab. Weil ich meine Wohnung mag und die Stadt wo sich die Wohnung befindet. Und weil ich gerade mal vor 1,5 Jahren komplett renovieren lassen habe. Und weil ich alle Möbel und Accessoirs sozusagen passend gekauft habe. Und weil ich da meinen Freundeskreis habe. Zumindest, was davon übrig geblieben ist. Und das heißt selbstverständlich nicht, dass ich meine Freundschaften aktiv pflegen würde. Dazu bin ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Aber er ist halt da, falls ich auch mal da wäre.

Aber: Ich habe keine Lust mehr, jeden Tag knapp zwei Stunden auf der Autobahn zu verbringen, um zu meinem externen Schreibtisch zu kommen. Und ich habe keine Lust mehr, das liebe Geld für eine große Wohnung auszugeben, in die ich abends nur noch zum Schlafen einfalle und früh morgens zum Arbeiten wieder verlasse. Da nützt es auch nichts, dass ich sie mit Flachbildfernsehern, Design-Elementen und jeder Menge geilem Schnickschnack ausgestattet habe, um meine Kaufsucht zu befriedigen. um meinem dekadenten Lebensstil Ausdruck zu verleihen. um es ein bisschen angenehmer zu machen.

Trotzdem: Die Notwendigkeit, näher an den Arbeitsplatz zu ziehen, bringt die Tatsache mit, dass ich die Wahl zwischen ein paar Käffern habe, in denen spätestens um 18 Uhr der Bordstein hochgeklappt wird. In denen es maximal zwei Kneipen gibt, die den gesamten Bestand an Hartz4-Empfängern der Region beheimaten. In denen ich nicht mehr in 5 Minuten zu Fuß an der Rheinpromenade bin oder in der Innenstadt zwischen hundertfünfzigtausend Geschäften stehe oder um die andere Ecke mindestens genauso viele Bars, Restaurants und Clubs zur Verfügung habe.

Punkt 2: Ich brauche einfach mehr Geld.

Eigentlich sollte ich mich nicht beschweren und lieber meine Klappe halten. Ich verdiene wirklich nicht schlecht, zumindest meint das meine Steuerberaterin. Ich merke das höchstens daran, dass ich wahllos Klamotten, iPhones, Ray Ban Brillen, Elektrogeräte, USA-Food, Urlaubsreisen [...] bestelle und trotzdem am Monatsende keinen Anruf von der Bank bekomme. Das ist irgendwie ungewohnt und macht so langsam auch keinen Spaß mehr.

Deswegen habe ich mir jetzt überlegt, dass ich unbedingt mal ein neues Auto brauche. Mein Navi ist z.B. schon so alt, dass er die neusten Kreisel nicht mehr drin hat. Das stresst mich doch sehr ab, wenn ich durch einen Verkehrskreisel fahre und mir das Navi in der Kurve anzeigt, dass ich Offroad fahre.

Ich brauche einen VW Touareg, um konkret zu werden. Allerdings sind mir die Leasing-Raten dann doch zu teuer - ich müsste meinen sonstigen Konsum einschränken und diszipliniert werden. Ich könnte nicht einfach mal für zwei Personen zwei Wochen nach Ägypten fliegen. Ganz spontan. Ohne das Sparbuch zu plündern. Deswegen brauche ich mehr Geld. Und noch was: Ich habe keine Lust mehr, meine Zeit mit Arbeit zu verschwenden. Ich will Geld haben ohne zu arbeiten.

Punkt 3: Ich glaube, ich bin beziehungsunfähig.

...


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Samstag, 30. August 2008

Das ist MEIN iPhone 3G

Geschrieben von padre in Apple iPhone Trix
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Ja, das iPhone 3G von Apple ! habe ich online bestellt und genau am 11.07.2008 ausgeliefert bekommen. Karte reingesteckt, mit iTunes aktiviert, 'ne Stunde später hat es funktioniert. Inklusive perfektem Abgleich aller Kalender-, Adressbuch- und sonstigen Daten über mobileMe.

Nachdem ich ein bißchen an den Einstellungen gespielt habe, hält mein iPhone 3G jetzt akkumäßig genauso lange wie irgendein anderes Handy. Wohlgemerkt: Wenn ich auch nur das mache, was ich mit irgendeinem anderen Handy mache. Nämlich Telefonieren, Simsen, stündlich mal die Mails checken und ab und zu ins Inet gehen. Oder Musik hören.

Wenn ich eine Stunde lang Vollbild-3D-Spiele flimmern lasse und
ausgiebig Apps runterlade - dann hält der Akku halt nicht so lang. Ich
bin realistisch genug, um von Apple keine doppelten Wunder zu erwarten.

Dafür habe ich meinen Mobilvertrag bei o2 gekündigt. Und bin zur eigentlich verhassten Telekom gewandert. Aber ich kann mich wirklich nicht beschweren. Überhaupt nirgendwo. Es passt wirklich alles und es verstärkt das Gefühl von "anywhere, anytime". Unglaublich erfolgreich kommt man sich mit dem Teil vor. Und man hat unglaublich viel Style. Genauso wie mein iPhone oder mein iMac 24". Yeah, ich bin ein Apfel geworden. Durch und durch.

Und weil ich so absolut zufrieden mit meinem Telefön bin, habe ich es fotografiert. Und ich sage euch, es ist verdammt fotogen. Geradezu sexy. Ihr könnt euch denken, was im Anschluss passiert ist ...

Tags für diesen Artikel: 3g, apple, freude, handy, imac, iphone, konsum, mobileme, telekom
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Freitag, 22. Februar 2008

Sapperlot!

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
Kommentare (3) | Trackbacks (0)

Madame Murkel hat mich aus meinem Winterschlaf geholt. Wusste sie denn nicht, dass man sterben kann, wenn man von Kalt- zu Warmblütler wechselt, ohne dass es schon Frühling ist? Ich hoffe stark, dass sie ein Schälchen warme Milch auf die Terrasse stellt, gleich neben dem überdachten Heuhaufen.

Ok, also hier bin ich. Ich fühle mich ganz gut, habe einen Arsch voll Arbeit, die wahrscheinlich nie wieder aufhört, sehe mein Zuhause nur noch zum Schlafen und außerdem:

  • habe ich mir eine geile E-Gitarre mit extremst überzogenem Verstärker gekauft,
  • habe ich festgestellt, dass ich mittlerweile (nach 14 gitarrenlosen Jahren) noch nicht mal mehr mit der modernen Deluxe-Mechanik klarkomme, um das Ding ordentlich zu stimmen,
  • bin ich dem Scheiß-Wetter entflohen und habe ein paar Tage die Costa Blanca erkundet,
  • gebe ich in den letzten Wochen so viel Geld aus wie im vergangenen halben Jahr nicht,
  • habe ich einen neuen iPod Nano und einen iPod Shuffle, zusätzlich zu meinem iPod Video,
  • bin ich jetzt im Besitz eines MacBook in weiß (Firmen-Notebook),
  • werde ich in diesem Jahr meine Abneigung gegen betrunkene Vollpfosten und dreckige Toiletten überwinden und gleich auf zwei Festivals fahren, weil die Bands so gut sind,
  • würde ich am liebsten den Leasingvertrag meines Autos frühzeitig auflösen, um mir den A5 vor die Hütte zu stellen,
  • kann ich mir den A5 nicht vor die Hütte stellen, weil ich meine Kohle für andere unnütze Dinge mit vollen Händen zum Fenster rauswerfe,
  • bin ich eigentlich sehr glücklich, wie mein Leben momentan ist.

Soviel dazu. Und für alle Voyeuristen habe ich noch ein paar Neidischmacher auf digitales Fotopapier gebannt. Salud!


Tags für diesen Artikel: faul, geld, gitarre, kaufen, konsum, musik, rückkehr, urlaub, vollidioten
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Dienstag, 21. August 2007

Padre sagt ja zu Konsum!

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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So, werte Freunde. Windows hat mich nun seit 13 Jahren auf dem langen Weg der elektronischen Datenverarbeitung bis hin zum Web 2.0 begleitet. Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist. Auch gute Freunde gehen einmal auseinander. Wir haben viel gemeinsam erlebt, hatten gute und schlechte Zeiten. Nun ist es soweit. Ich werde in wenigen Tagen umsteigen!

Wenngleich sicherlich nicht so gewollt, war doch der neuste Clou von Microsoft das letzte Zünglein an der Waage. Mit Vista kann ich gleich auf Mac OS gehen, denn das ist sicherlich das weitaus bessere Vista. Ich werde meinen neuen iMac (24", 2,8 GHz, 2GB Ram, 500GB HD) mit roten Wangen und leuchtenden Wangen vom Postboten in Empfang nehmen, auspacken und in Betrieb nehmen.

Und ich werde meinem PC sanft über die Metallhaut streichen, wenn sein HD-Lämpchen zum letzten Mal aufblinkt und sagt "Good bye, alter Freund ... es war immer schön mit dir".

Hört sich auch schwül an ...

Tags für diesen Artikel: computer, imac, kaufen, konsum
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Donnerstag, 14. Dezember 2006

Das wahre Gesicht von Media Markt?

Geschrieben von padre in Padres Gedanken und Spielchen
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Manche Leute glauben, dass die neue Werbekampagne von Media Markt den Charakter des Unternehmens so treffend wie noch nie zuvor widerspiegelt: Platt, niveaulos und rüpelhaft. Hauptsache laut, bunt und flach war auch schon vorher die bewährte Strategie des Konzerns. Nun könnte man sagen, dass die Schraube noch ein bisschen tiefer gedreht wird. Wenn man wollte.

Wer ein bißchen googelt, findet irreführende Werbeversprechen und Verstöße gegen das Energiekennzeichnungsgesetz einzelner Filialen, wettbewerbswidrige Werbung und Verkauf von anscheinend überteuerten Produkten und noch viel mehr interessante Dinge.

Während der Einzelhandel und damit die Vielfalt, das natürliche Gleichgewicht, immer mehr abstirbt, lässt Media Markt seine verbliebenen Konkurrenten mit dicker Kriegskasse abmahnen und sorgt nach Ansicht einiger Bürger dafür, dass die Deutschen oftmals anscheinend mehr für ein Produkt ausgeben, als nötig wäre, wenn sie bei Media Markt einkaufen.

Leider ist den meisten Leuten in diesem Land nicht ganz klar, was passiert, wenn man nur noch beim vermeintlich Saubilligsten einkauft und ihn damit zum stillen Monopolisten macht: Die Produkte werden teurer verkauft, die Qualität verliert. Wird im wahrsten Sinne des Wortes billiger. Saubillig.

Für ein Unternehmen vergrößert sich dadurch der Gewinn. Im ersten Moment also das völlig legitime Ziel eines jeden betriebswirtschaftlichen Unterfangens. Bei näherer Betrachtung gibt es aber Grenzen, seien es moralische, ethische oder volkswirtschaftliche. Diese Grenzen scheinen beim besten Fanausrüster aller Zeiten irgendwie zwischen ich bin doch nicht blöd und lasst Euch nicht verarschen verwischt zu sein - könnten manche Bürger meinen.

Das ist wie mit dem guten alten Döner: Der Mob will immer mehr Fressen für immer weniger Geld. Resultat war ein Preiskrieg der Dönerbuden, teilweise läuft der Döner für einen Euro über die Theke. Nur wenige scheinen sich zu überlegen, wie bei diesem Preis noch Qualität drin sein soll - das ist realistisch betrachtet auf Dauer gar nicht möglich. Für einen Euro bekommt man im Supermarkt noch nicht mal mehr eine Wurst, wie sollen dann tagfrisches Gemüse, freilaufendes Rindfleisch vom Bio-Bauernhof, bestes Brot und Super-Soße in einem Euro stecken können? Soviel zum saubilligen Döner.

Ich will hier kein Faß aufmachen über diese Menschen, die sich zuerst verarschen lassen und hinterher absolut verwirrt die Windeln voll haben. Das lässt sich nun mal nicht ändern. Ich will auch nicht die betriebswirtschaftlichen Ziele von diversen Konzernen verurteilen. Das haben schon andere versucht.

Ich finde nur die aktuelle Werbelinie unter aller Sau. Billigster Proll-Humor mit ordentlich Titten, schönen Rülpsern und Schweinchen Babe in bestem Bahnhofskneipen-Niveau. Diese Werbung widert mich bereits etwas an. Und ich hoffe, dass es anderen genauso geht.

Es gibt Leute, die würden den Machern dieser Werbekampagne gerne einen Gong mit der gußeisernen Bratpfanne verpassen. Mindestens dafür, dass sie Musik von Rio Reiser auf eine sehr höhnische Art und Weise zweckentfremdet haben. Rio würde sich höchstwahrscheinlich im Grab rumdrehen. Wenn er könnte.


Tags für diesen Artikel: apple, betriebswirtschaft, einzelhandel, gleichgewicht, konsum, media markt, mitbürger, monopol, rio reiser, verarsche, vielfalt, vollidioten, werbung
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Kommentare
Clay zu Tristar RK-6103 Reiskocher weiß 300 Watt
Mi, 19.01.2011 16:36
super danke! Auch wenn du die anleitung noch hättest würdest du nicht schl [...]


Felix zu Ich brauche noch etwas Zeit
So, 29.08.2010 23:25
Zeit... was ist das schon... f rüher stand man um 5 auch, ack erte auf dem F [...]


stek zu Tristar RK-6103 Reiskocher weiß 300 Watt
So, 29.08.2010 11:23
du weißt gar nicht wieviel gut es du mit deinem beitrag leist est. hallejuja. (:


Padre zu Padre hat den Sinn des Lebens gefunden
Mo, 17.05.2010 14:00
andere bezahlen viel geld für diesen zustand. :-)


Felix zu Padre hat den Sinn des Lebens gefunden
Mo, 17.05.2010 10:29
Das Persistieren „bewusstseins erweiterter“ Zustände wird aus medizinischer [...]


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