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Dezember 2008 Good, Bad and UglyGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentare (2) | Trackbacks (0) Good: Padre hatte seit ein paar Tagen eine gelbe Warnleuchte neben dem Tacho, die ihm signalisierte, dass die rechte Bremsleuchte defekt ist. Da es Padre nervt, wenn er bremst und die nachfolgenden Autofahrer denken, dass sein Auto kaputt ist, fuhr Padre zur nächsten ATU-Station. Sicher, früher konnte man sowas noch selbst erledigen. Bei den heutigen Autos muss man dazu die komplette Karosserie auseinander bauen. Also: Rein in die Werkstatt, Problem geschildert. Innerhalb von fünf Minuten war ein Mechaniker direkt auf dem Parkplatz vor der eigentlich ausgebuchten Werkstatt und hat mir die neue Lampe innerhalb von zwanzig Minuten eingebaut. Nachdem ich die Glühlampe im Verkaufsbereich gezahlt hatte (2,95 EUR) bin ich wieder zur Werkstatt, um die Arbeitskosten zu honorieren. Lächelnde Antwort des Mechanikers: Gibt keine Rechnung, haben doch schon mit der Lampe bezahlt. Ich war ehrlich gesagt sprachlos - die Welt ist doch nicht überall scheiße. Bad: Durch den Umzug habe ich zeitweise Kartonage von 40 Umzugskartons im Keller gehabt und die üblichen Tüten mit Renovierungsmüll. Vor ein paar Tagen habe ich den Renovierungsmüll weggebracht. Heute morgen dachte ich mir - bringste auch die Pappe auf den Wertstoffhof, damit das endlich erledigt ist. Am Schalter bescheid gesagt, Pappe wegschmeißen kostet nichts und ich hatte noch eine kleine Tüte mit Plastikfolien dabei (geschätzte 500 Gramm) und fragte, ob ich die dann einfach auch kurz dort abgeben kann. Die wohlwollende Antwort lautete: Ja klar, das kriegen wir hin. Nachdem ich die Kartons entsorgt habe, sollte ich wegen dem Plastikmüll auf die PKW-Waage fahren (ok, wir sind hier und Deutschland und da muss halt alles nach Vorschrift sein). Gewogen mit Plastikmüll: 1.400 kg. Dann die Plastiktüte rausgeholt, am Zeigefinger lässig zum Plastik-Container getragen und reingeschmissen. Nicht, dass sie noch bei einem leichten Windstoß wieder rausgetragen worden wäre, so leicht war die Tüte. Wieder an den Schalter gegangen, aus reinem Humor den Geldbeutel gezückt und gefragt, was ich denn für die Tüte schuldig sei. Blick auf die PKW-Waage: unverändert 1.400 kg (500 Gramm zeigt die Waage nicht an). Antwort: 5,24 EUR macht das bitte. Ich war der Meinung, dass ich mich verhört hatte und verlangte die Wiederholung. Nachdem er noch einmal 5,24 EUR sagte und ich relativ schockiert meinte: "Für die Tüte, die ich eben am Zeigefinger in den Container balanciert habe?" meinte Wenn ich nicht zu irritiert über diese Frechheit gewesen wäre, dann wäre ich in den Container gekrochen und hätte die Mülltüte wieder rausgeholt, um sie dem dümlich grinsenden Mann hinter dem Schalter mit einem herumliegenden Stahlrohr ganz tief in den Analgang zu stopfen. Wie beim Gänse-Mästen, kräftig nachschieben, nur andersherum. Entweder hätte er mir bei meiner Eingangsfrage gleich sagen können: Schmeiß das Ding lieber einfach in deine Haus-Mülltonne, das müssen wir hier sonst leider mit einer Mindestmenge berechnen. Oder er hätte auch einfach sagen können: Schmeiß einfach drauf das Ding. Verdammtes Abzocker-Arschloch. Ich überlege mir noch eine geeignete Strafe für den Mann. Ugly: Die Satellitenschüssel, die ich notgedrungen am Balkongeländer anbringen (lassen) muss, weil es in diesem $!%"/§ Kaff ausgerechnet in meiner Straße keinen Kabelanschluss gibt. Das gibt dem ganzen Ding einen deutlich unästhetischen Touch. Hat was von Donnerstag, 11. Dezember 2008 Padre geht ins KitchenGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentar (1) | Trackbacks (0) Dabei war er doch immer so freundlich und hat jeden Freitag die Papiermülltonne rausgestellt, werden jetzt meine nichtvorhandenen Leser viele denken. Wieso also sollte Padre ins Gefängnis? Nein, liebe Freunde (oder Kiddings, wie ein anderer bekannter Blogger immer zu sagen pflegt). Die Überschrift ist ein äußerst gelungenes Wortspiel aus deutsch und englisch. Padre hat sich eine Küche für die neue Wohnung ausgesucht. Zur Auswahl standen drei Küchenbauer, letztendlich tendierte ich zu Nagel Küchen. Nicht, weil ich es unbedingt sauteuer haben wollte - die Beraterin hatte einfach das beste Parfüm und irgendwie ist es doch scheiß egal, ob die Front aus poliertem Perlmutt ist oder aus sonst irgendeinem dekadenten Schrott. Hauptsache meine Grillplatte von Green Mountain passt auf den Gasherd (mit Gas macht Kochen einfach grundsätzlich mehr Spaß, außerdem kann man sich dann auch sehr gut damit umbringen, wenn es denn sein muss). Bei dem Endpreis musste Padre dann allerdings kurz blinzeln - die Beraterin hat es nicht gemerkt, denn wie es sich bei Verhandlungen gehört, saß Padre mit dem Rücken zum Fenster. Montag, 8. Dezember 2008 ImmerdasgleichemitdemPadreGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentare (3) | Trackbacks (0) Erst verschwindet er wochenlang in der Offline-Welt, dann kommt irgendeine dahin gefaserte Entschuldigung und schon liegen wieder alle an seinen Zeilen wie die hungrigen Frischlinge an der Milchdrüse, im Volksmund auch Titte genannt. Titte ist für meine Begriffe allerdings ein recht ordinäres Wort. Man kann es mal sagen, wenn man sich unter Jungs ein paar Bier reingelötet hat und anschließend männlich-betrunken ablachen will. Oder wenn man garstig sein will. Zum Beispiel, wenn man über seine neue hässliche alte Nachbarin etwas böses sagen möchte: "Die ist so hässlich wie ihre Titten." Die neue Nachbarin ist eigentlich gar nicht neu. Wenn überhaupt bin ich der neue Nachbar. Aber sie fühlte sich genötigt, mehrmals laut gegen die Wand zu klopfen, weil ich mich erdreistete, um 21:30 Uhr noch mit dem Spachtel Tapetenreste meines Vormieters von der Wand zu schaben. Weil nämlich der Handwerker, der neu tapezieren sollte, am nächsten Morgen um 8 Uhr auf der Matte stehen wollte. Und die unglaublich assozialen Vormieter meine neue Wohnung in einer Mischung aus Bombenopfer und Messi-Versammlungsort zurückgelassen haben. Normalerweise hätte ich die Wohnung so niemals annehmen dürfen. Das sagten mir auch der Handwerker, der Hausmeister und die alte böse Nachbarin - ungefragt und nicht unbedingt meine Laune anhebend. Ich mag es einfach nicht, wenn andere Menschen etwas offensichtliches aussprechen, als müssten sie etwas dazu sagen. Aber ich war nunmal leider unter erheblichem Termindruck, denn für Renovierung inkl. Tapetenwechsel der alten und neuen Wohnung und des Umzugs hatte sich Padre ein großzügiges Zeitfenster von 4 Tagen gesetzt. Manchmal sind die Schnellschüsse eben doch nicht die Besten. Bisher hatte es immer geklappt. Nun ja, ich will euch nicht mit meinen Einzugsgeschichten langweilen und meinen Erfahrungen mit russischen Emigranten, die meine Wohnung zum Schleuderpreis über My-Hammer.de tapezieren sollten (ich wusste gar nicht, dass man so bescheuert sein kann und die Tapete über eine nicht vorher abmontierte Steckdose tapeziert und die Tapete danach mit 5 Zentimeter Abstand zur Abdeckung ausschneidet). Oder über die teure Entscheidung, die alten vergilbten Lichtschalter wegzuschmeißen und anschließend im Baumarkt für 160 Euro neue Schalter und Abdeckungen zu kaufen. Richtig, die sind doch viel teurer als man denkt. Mein Wohnzimmer ist noch eine Ansammlung von Kartons und Krempel, meine Küche wird nach der Bestellung wohl frühestens Mitte Januar geliefert, Internet kommt wenn ich Glück habe vor Weihnachten. Deswegen habe ich mir das Schlafzimmer als Ruheinsel hergerichtet und in unendlicher Detailliebe mit nicht gekannten Heimwerker-Qualitäten so fertig gemacht, dass ich die nächsten Wochen einfach nur im Bett liegen werde. Und ich werde davon ausgehen, dass sich alles andere von selbst erledigt. Selbstaufhängende Lampen, Spiegel und Gardinen. Selbstauspackende und hinterher selbstwegwerfende Umzugskisten. Und eine böse Nachbarin, die sich von selbst im Keller einzementiert. Wobei ich das auch noch selbst erledigen könnte. Das war der letzte Umzug für die nächsten 5 Jahre. Ich h.a.s.s.e. es. Samstag, 6. September 2008 Nicht den Auftrag mit Abgabetermin für nächsten Montag fertig machen. Nicht die Umsatzsteuervoranmeldung für den Steuerberater vorbereiten. Nicht die Küche putzen und von den Spuren des nächtlichen Kochversuchs befreien*. Nicht zur Waschmaschine gehen, die unermüdlich piept, weil sie fertig ist. Nicht anfangen, sich um eine neue Wohnung zu kümmern. Einfach vor dem Fernseher liegen und tot stellen. Vielleicht bleibt dann die Zeit stehen. * Edit: Manchmal sollte man es einfach sein lassen. Ich bin gestern abend auf dem Sofa eingeschlafen. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Als ich dann gegen ein Uhr Nachts aufgewacht bin, war ich der Meinung, trotzdem noch essen zu müssen. Sicher, ich war müde und ganz klar nicht mehr voll funktionstüchtig. Deswegen habe ich auch sehenden Auges das verdammte halbe Backblech mit nicht besonders leckeren Tiefkühl-Chicken-Wings auf dem Küchenboden ausgekippt. Weil: Der Faulheit halber nur einen Topflappen genommen, der andere war verschwunden. Deswegen habe ich mich verbrannt. Und als spontane Reaktion auf den Schmerz dann die Chicken Wings auf dem Boden verteilt. Gibt eine großartige Sauerei auf dem weißgekachelten Boden. Glaubt man gar nicht. Als nächstes eine Glaskanne mit verdammten Zitronentee-Pulver gefüllt, weil ich in dieser Wohnung keine einzige trinkbare Flüssigkeit mehr habe, wo nicht Alkohol drauf steht. Und manchmal weiß man ja schon vorher, dass die Kanne gleich von der Tischkante fliegt und am Boden in fünfzig Millionen kleine Glasscherben zerschellt (mit riesigem Krach natürlich). Es kam mir jedenfalls wie Zeitlupe vor. Und dann hatte ich einfach keine Lust mehr, den ganzen Dreck weg zu machen. Ich bin dann mit zwei Flaschen Becks, den verbleibenden Chicken Wings und meiner neuen Original USA Bulls Barbecue Soße ins Bett. Die Soße ist übrigens gestern geliefert worden und absolut geil. Ich stehe auf Barbecue Soßen. Ich habe mir heute überlegt, dass es eigentlich geil wäre, nicht mehr zu Arbeiten und mir Hartz4 in Form von Barbecue Soßen auszahlen zu lassen. Mal in mein iPhone notieren. Mittwoch, 3. September 2008 Zur Lage der NationGeschrieben von padre in Padres Gedanken und SpielchenKommentare (7) | Trackbacks (0) Es wird mal wieder Zeit, dass ich ein paar Dinge in meinem Kopf rausschreibe. Punkt 1: Ich muss eigentlich umziehen. Das stresst mich total ab. Weil ich meine Wohnung mag und die Stadt wo sich die Wohnung befindet. Und weil ich gerade mal vor 1,5 Jahren komplett renovieren lassen habe. Und weil ich alle Möbel und Accessoirs sozusagen passend gekauft habe. Und weil ich da meinen Freundeskreis habe. Zumindest, was davon übrig geblieben ist. Und das heißt selbstverständlich nicht, dass ich meine Freundschaften aktiv pflegen würde. Dazu bin ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Aber er ist halt da, falls ich auch mal da wäre. Aber: Ich habe keine Lust mehr, jeden Tag knapp zwei Stunden auf der Autobahn zu verbringen, um zu meinem externen Schreibtisch zu kommen. Und ich habe keine Lust mehr, das liebe Geld für eine große Wohnung auszugeben, in die ich abends nur noch zum Schlafen einfalle und früh morgens zum Arbeiten wieder verlasse. Da nützt es auch nichts, dass ich sie mit Flachbildfernsehern, Design-Elementen und jeder Menge geilem Schnickschnack ausgestattet habe, Trotzdem: Die Notwendigkeit, näher an den Arbeitsplatz zu ziehen, bringt die Tatsache mit, dass ich die Wahl zwischen ein paar Käffern habe, in denen spätestens um 18 Uhr der Bordstein hochgeklappt wird. In denen es maximal zwei Kneipen gibt Punkt 2: Ich brauche einfach mehr Geld. Eigentlich sollte ich mich nicht beschweren und lieber meine Klappe halten. Ich verdiene wirklich nicht schlecht, zumindest meint das meine Steuerberaterin.
Punkt 3: Ich glaube, ich bin beziehungsunfähig. ... |
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Mi, 19.01.2011 16:36
super danke! Auch wenn du die anleitung noch hättest würdest du nicht schl [...]
So, 29.08.2010 23:25
Zeit... was ist das schon... f rüher stand man um 5 auch, ack erte auf dem F [...]
So, 29.08.2010 11:23
du weißt gar nicht wieviel gut es du mit deinem beitrag leist est. hallejuja. (:
Mo, 17.05.2010 14:00
andere bezahlen viel geld für diesen zustand.
Mo, 17.05.2010 10:29
Das Persistieren „bewusstseins erweiterter“ Zustände wird aus medizinischer [...]